Lyrische Gedichte.
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Dörfer, Städte, sie sind Körben der Bienen gleich.
Kaum ergrauet der Taq; siehe, so fleucht ein SchwarmAus zur fröhlichen Arbeit,
Munter, wie der gewordne Tag.
Alle suchen Gewinn, süßen Gewinn; er lockt
Holden Dustets sie an; jeder erwählet sichSeine Blume. Sie saugenLcbensbalsam, und tragen ihn
Acmsig, Mutter und Kind, Männer und Jünglinge,
In die Celle der Kunst, bauen sie sinnreich fort,Bis das wächserne FüllhausGanz von goldenem Reichthum fließt;
Zoll dem Gütigen, der ihnen ein Hüter war,
Der haushälterisch auch, wenn er die Speicher leertSeinem ämsigen VolkeNicht den Boden der Kunst zerstört,
Nicht ihm Wohnung und Muth , Leben und Nahrungraubt,
Gern zu neuem Gewinn ihm des Gewinnes TheilLasset, daß cs zu neuemFleiße fröhliche Brut erzieh';
Ihm genüget ein Theil göttlicher Gabe, die
Als Ambrosia jetzt labet, als Nektar jetztFreuden schaffet, und KrankenSüße Pflege des Lebens wird.
Alles wendet er an; alles gebraucht er klug,
Selbst den wächsernen Bau; aber die AemstgeirSind ihm heilig. Ein blöderDörfling ist es, der sie vertilgt.
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