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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

Nicht Lerna's Drache, nicht Erimanthus

Schwein

War gleich dem Wilden, welcher der Mntter Leib,Der ihn getragen, (jetzt sein Mörder,

Mörder und Buhler) mit Lustgier ansah.

Zu solcher Frechheit führte den Herrn der Welt

Ein Leichter Fußsteg, daß er sich nichts versagt.Jünglinge und Verschnitt'nc kühltenIhm, dem Gebietenden, alle Lüste.

Zunächst der Wohllust stieg ihm der Blutdurst auf;

Dem Frevel gab cr Rechte! Da beugt' ihn nichts,^Nicht Alker, Würden. Graue HaareBluteten unter dem Schwert des Henkers,

Wie Jenes edlen Jünglinges Unschuld. Gut

War ihm Verbrechen, lockender Reichthum ihmSein Erbtheil. Werth, Verdienst und Ehr?,Tugenden waren dem Scheusal Laster.

Und o der Armuth! Schauet den dürftigen

Tyrannen! Lichter fehlen ihm in der Nacht;

Da brennen Körper ihm zum Nachtmahl,

Lebende, Schwefel - umwundne Körper.

Die Finger flammen, Haare mit Lehl gesalbt,

Pech-Häupter. Horch! Der lebende Leuchter ächzt!Die Fackeln glühen trübe. EasarFreuet der Seufzer sich und der Wolken

Und kostet Weine. Selber Hyperion

Und Luna könnten schöner ihm leuchten nicht;

Er würzt das Mahl mit Kaiscrschcrzen,

Und eine Furie statt Dianens