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Lyrische Gedichte.
Nicht Lerna's Drache, nicht Erimanthus
Schwein —
War gleich dem Wilden, welcher der Mntter Leib,Der ihn getragen, (jetzt sein Mörder,
Mörder und Buhler) mit Lustgier ansah.
Zu solcher Frechheit führte den Herrn der Welt
Ein Leichter Fußsteg, daß er sich nichts versagt.Jünglinge und Verschnitt'nc kühltenIhm, dem Gebietenden, alle Lüste.
Zunächst der Wohllust stieg ihm der Blutdurst auf;
Dem Frevel gab cr Rechte! Da beugt' ihn nichts,^Nicht Alker, Würden. Graue HaareBluteten unter dem Schwert des Henkers,
Wie Jenes edlen Jünglinges Unschuld. Gut
War ihm Verbrechen, lockender Reichthum ihmSein Erbtheil. Werth, Verdienst und Ehr?,Tugenden waren dem Scheusal Laster.
Und o der Armuth! Schauet den dürftigen
Tyrannen! Lichter fehlen ihm in der Nacht;
Da brennen Körper ihm zum Nachtmahl,
Lebende, Schwefel - umwundne Körper.
Die Finger flammen, Haare mit Lehl gesalbt,
Pech-Häupter. Horch! Der lebende Leuchter ächzt!Die Fackeln glühen trübe. EasarFreuet der Seufzer sich und der Wolken
Und kostet Weine. Selber Hyperion
Und Luna könnten schöner ihm leuchten nicht;
Er würzt das Mahl mit Kaiscrschcrzen,
Und eine Furie statt Dianens