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Lyrische Gedichte.
Dessen Phidia s-Werk niemand auch ahnen kann! - -Seltne Tugend! ein Laster fast!-Aufdenn, schnüre den Schlauch deiner Gedanken fest,Daß kein Tropfe daraus entkommt:
D.enn der kleineste Riß leeret das ganze Faß.
Auf! ummaurc den Busen dir,
Daß kein Manschen den Weg sind' in die Eisenburg. —Aber wisse, des RedlichenOffnes, reines Gcmüth kennet die Riegel nicht,
Nicht die Mauren. Ein freier Markt,
Stehts dem Könige da, wie dem geringsten Mann,Auch in Mitte der Lautenden.
Gegen die falschen Staatskünstler»
Ich hasse die Zweizüngelnden, die um GoldWie Glas zerbrechen ihre gegebne Treu.
Verabscheu' ihn, der Gott nicht scheuet,
Den ein gegebnes Wort nicht bindet!
Dein Rath im Rath des Königes sey gerecht,
Nicht mit Schattirung tauschender List geschmücktUnd nicht vom Eigennutz gcsauget,
Der an den Brüsten der Armuth selbst saugt.
Des Eharons Angel, goldne Geschenke, wirfHinweg; verschmäh' die Stücke von rothem Blech,Und wenn ein Prachtgefaß sich anbeut,
Sage: „mich durstet es nicht nach Golde."