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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
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Lyrische Gedichte.

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Wev Schmeichel-Gold verachtet, wer über Gold

Erhaben ist, sieht Alles zu Füssen sich;

Und glanzt in eignem Glanz, wie MorusDort aU Britanniens Hofe glanzte.

Gestellet auf den Gipfel der Ebrc war

Et größer durch die Würde, die E r sich gab,Regierend Sich, wie den Tyrannen;

List und Gewalt, weder Furcht noch Liebe

Entfernten von der Regel des Rechts ihn nie

Ein Haarbreit! Eher wäre die Sonne selbstAus ibrcr Bahn gewichen, mit zer-Brochencr Axe des Hellen Wagens.

O blüht' in unfern Zeiten ein solcher Baum!

Des Reiches Apfel flöge, dem Spielball gleich,Nicht hie - und dorthin durch die Lüfte,

Wie ihn die Hände der Spieler schlagen.

Kein Knabenzwist des Ranges verewigte

Des Reichs Verwirrung, Handel und Raubbegiet;Der langvcrbannte Friede kebrteJauchzend zurück in der Deutschen Grenze,

Und Jeder lebt' im Schatten des eignen Baums

Ein sichres Leben. Aber das stolze HeerDer Kämmerlinge raubt dies Glück uns,Machiavelle des Lrkus graben,

Kaninchen graben unter dem Boden sie.

Gefärbte Weisheit handelt und tauscht und trügtUni schnöden Vortheil. Füchse schleichenUnter des Löwen Gewand', und mancherD 2