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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

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Des Geliebten! Wie Gift strömet die Adern durch

Der bezaubernde Trank; Busen und Herz erhüpstAm Altäre dcr Lypris,

Am Altar Berecynt hiens.

Ach da sorgest du nicht, was dir der Trank gewährt ?

Welchem Quell er entfloß? wenn ihn ein lieblicherKuß des Mundes, ein BecherRings von Rosen umduftet, reicht.

Doch den schändlichen Trank aller Getränke schlürft

Aus dem Stygischen Pfuhl, wer der Verleum-dung Wort

Won besudelten Lippen

Saugt, ein Athem der Hölle selbst.

Und ihn saugen so gern Fürsten und Mächtige!

Wen nicht Bacchus ertrankt, schlürfet ein trübes

Naß

Aus dem Munde des Schmeichlers,

Des belügenden Höflinges.

Immer durstiger wird, immer begehrender

Das belogene Ohr. Trunken und trRnkenerLechzet nach dem getretnenTrank die Seele mit Todesdurst.

Fürsten, kostetet ihr edlen Falerner,.wenn

Euer Sklave den Bart in ihm gesäubert hat?

Und ihr trinket den GeiferSeiner Lippe, das cckle Naß?