Lyrische Gedichte.
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Des Geliebten! Wie Gift strömet die Adern durch
Der bezaubernde Trank; Busen und Herz erhüpstAm Altäre dcr Lypris,
Am Altar Berecynt hiens.
Ach da sorgest du nicht, was dir der Trank gewährt ?
Welchem Quell er entfloß? wenn ihn ein lieblicherKuß des Mundes, ein BecherRings von Rosen umduftet, reicht.
Doch den schändlichen Trank aller Getränke schlürft
Aus dem Stygischen Pfuhl, wer der Verleum-dung Wort
Won besudelten Lippen
Saugt, ein Athem der Hölle selbst.
Und ihn saugen so gern Fürsten und Mächtige!
Wen nicht Bacchus ertrankt, schlürfet ein trübes
Naß
Aus dem Munde des Schmeichlers,
Des belügenden Höflinges.
Immer durstiger wird, immer begehrender
Das belogene Ohr. Trunken und trRnkenerLechzet nach dem getretnenTrank die Seele mit Todesdurst.
Fürsten, kostetet ihr edlen Falerner,.wenn
Euer Sklave den Bart in ihm gesäubert hat?
Und ihr trinket den GeiferSeiner Lippe, das cckle Naß?