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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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45
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Lyrische Gedichte.

Gehst du etwa ins Bad; er gelobt dem Gotte des

Meeres,

Stiere, wenn du erhalten zurückkehrst.

Glaub'ihm nun, was er sagt, so hat er was er

begehrte,

Daß er hinter dem Rücken dich auslacht,

Und nach geleertem Faße so schnell verschwindet, wie

neulich

Jener Stern der Eassiopea

Dies, mein Eorydon, ist der Schwarze, wenn erdir weiß scheint;

Noch Scheuwürdigcr ist er im Zorne,

Wenn er die Ohren dir fest anpacket und hundert Ge-rüchte

Aus den Straßen und Gassen l'incinblas't,Wahres und Falsches mischet, dem Angeherten hin-zu lügt

Unerträglicher endlich in Hoffnung,

Wo er den Nebenbuhler befürchtet. Da spület den

Mund er

Sich mit Salz und artigen Reden.

Daß er dem Feinde so grimmiger schade, lobt und

entschuldigt

Er, den Er zu stürzen gedenket,

Schießt vom güldenen Bogen den Pfeil, der gerat»'an das Herz trifft,

Und verschlucket die Worte mit Seufzen,Schämt sich, es thut ihm leid, er murmelt zwischen

den Zahnen,

Laßt sich zweimal fragen uno dreimalSchweige," gebot Äpoll, die beredteste Leier ermüdetDiesem häßlichen , schändlichen Bilde.