Lyrische Gedichte.
Gehst du etwa ins Bad; er gelobt dem Gotte des
Meeres,
Stiere, wenn du erhalten zurückkehrst.
Glaub'ihm nun, was er sagt, so hat er was er
begehrte,
Daß er hinter dem Rücken dich auslacht,
Und nach geleertem Faße so schnell verschwindet, wie
neulich
Jener Stern der Eassiopea —
Dies, mein Eorydon, ist der Schwarze, wenn erdir weiß scheint;
Noch Scheuwürdigcr ist er im Zorne,
Wenn er die Ohren dir fest anpacket und hundert Ge-rüchte
Aus den Straßen und Gassen l'incinblas't,Wahres und Falsches mischet, dem Angeherten hin-zu lügt —
Unerträglicher endlich in Hoffnung,
Wo er den Nebenbuhler befürchtet. Da spület den
Mund er
Sich mit Salz und artigen Reden.
Daß er dem Feinde so grimmiger schade, lobt und
entschuldigt
Er, den Er zu stürzen gedenket,
Schießt vom güldenen Bogen den Pfeil, der gerat»'an das Herz trifft,
Und verschlucket die Worte mit Seufzen,Schämt sich, es thut ihm leid, er murmelt zwischen
den Zahnen,
Laßt sich zweimal fragen uno dreimal —„Schweige," gebot Äpoll, die beredteste Leier ermüdetDiesem häßlichen , schändlichen Bilde.