So fahre fort dann, freundlicher Knabe, demZulächeln, der die A u de s Ge s ti r n s betritt,Und fahre fort, mit zartem FingerLeise die Blume zu pflücken, leise:
Als wärest du des Frühlings Mundschenk. Dich,Der Zepbprinnen Bruder, es soll dich auchDes Lenzes schönste A u r a jährlichKränzen und salben mit süßen Veilchen.
Auf einen Garten, die Sternenau genannt.
An Deiner Seite darf ich hinunterfchaunZur Tief' hinunter, über den Säulen hier;
Und darf in deinen neugeschaffnen
Hangenden Gärten mit Lust verweilen.
O Blüthcnluft, der Zephyre Wohnungen! -
In diese Haine lassen sich oft bei NachtDie Himmlischen, wenn holde SterneFröhliche Feste der Hochzeit feiren.
Ja duftet hier von lieblichen Sternen nichtDer Blumen - Aethcr? Siehe, wie schimmern dortDie Beet' in Flammen! Wie die RoseLeuchtende Strahlen aus ihrem Kelche
Aushauchet! Neu von Liebe belebet schwilltDer Pflanzen Busen. Neigen sie zitternd nichtSich zu einander? Ihre AugenGlänzen, gebadet in Silberthaue.