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Lyrische Ged ichte.
Dem Kran; von Rosen, welchen die Liebe wand.Wer flocht in ihn die Dorne»? Die Parze wars,Die unerbittlich Leid und Freude,
Die mit dem Schlafe den Tod vermahlte.
An die Bildsäule
eines schönen Knaben, in einem Garten die Stcrnen-Av,genannt.
Hat dich, o schöner Knabe, PygmalionGeschaffen? oder Flora, nachdem sie hierDie Blumen alle dieses GartensMütterlich ordnete, dich gebohcen?
Und setzte dich zum Hüter der schönen Au,
Daß du die Mutter, die dich in ihr gebahr,
Niemals vergaßest? Denn dein Haupthaar,
Deine Gestalt und das holde Antlitz
Macht dich zum König' aller gepriesenen,
Geliebten Knaben. Ware Praxiteles
Nicht gern dein Schöpfer? Tauschte CyprisGerne dich nicht um den schönen Amor?
O süßer Knabe, sprachest du wie du blickst,
Du würdest, was du hier in der Höh' belauscht,
Der Satyrcn Gespräch, der SterneStille Geheimnisse mir enthüllen.
Denn du, du börest Nachts, was am Himmel dortDie Glänzenden, was hier in dem Garten dieNapäen sprechen; ihre TanzeSiehest du an, im verschwiegnen Mondlicht.