Lyrische Gedicht«
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Stralt im Inneren ihm. Liebliches Morgenroth
Uederglänzet die Nacht , die ihn von außen birgt;Höre, welchen Gesang ichUngesehen von ihni belauscht.
Also sang er: „Du stralst, Wachterin Flamme, mir
Nicht im Auge; du stralst Heller dem inncrn Sinn.O wie heiter umher schautMeine stillere Seele jeht!
Ungetauschct vom Glanz blendender Farben, trennt
Sie vom Wahren den Schein, Gutes vom Nützlichen;Bis in süßer BegeistrungZukunftahnend sie sich erhebt.
Dichter suchen den Hain, suchen die heilige
Dammrung; Götter, sie schwebt, über mir schwe,
bet sie,
Daß mein trunkenes Auge
Fernen wandert und Höhn hindurch.
Meine glückliche Nacht ward mir ein sanfter Tod;
Abgeschieden der Welt wandelnder Täuschungen,
Los der feineren Bande,
Irrst du, schneidende Atropos,
Wenn die Sonne du mir cinst zu entnehmen denkst;
Ohne brechenden Blick schwimm' ich ins ew'ge Licht,Das dem Auge des LeidesNacht ist, seliger Geister Strahl! —"