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Lvriscbe Gedichte
Das Schachspiel.
Warum schlagen wir noch Bücher und Blätter auf?Alle Lehre Sokrats über die NichtigkeitUnsres Erdcgedrängs lehret im Spiel uns hierEin mit Puppen besetztes Brett.
Sichest du, Freund, wie das Glück Würdenund Aemter theilt?
Wie's die Platze bestimmt? wie sie im Wechsel sind?Freund, so spielen auch wir, selber ein Spiel des
Glücks,
Ungleich, aber im Ausgang gleich.
Mächtig stehet Ein Heer gegen das Andre auf;Hier Trojaner, und hier tapferer Griechen Reihn,Stark mit Tbürmen verwacht. Muthigc Ritter stehnVor den Thürmen. Es schweigt das Heer.
Wartend schweiget das Feld: denn die Gebieter sindNoch im Kampfe mit sich , sinnen Entwürfe. FurchtUnd die Ehre gebeut. Jetzo beginnt die Schlacht,Arme Bauren, in Euren Reihn!
Schau, sie fallen dabin. Siehe, mit ihrem BlutWird der Lorbeer erkauft. Ihre Gefilde »näht,
Ihre Hütte beraubt Jeder der Streitenden:
Sie nur haben die Schuld verübt.
Armer Eorydoi , Du! Armer Alexis, DuLiegt und schlafe.. Die Herrn stehen noch hinter
euch. —
Auf dann, wavnc dich Mann, wenn du gleich Bau-er bist,
Werd' ein streifender Tamerlan,
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