der Weißen. Außerdem bin ick auch schon sein Schuldner, da esso wenig ist, was ich gethan habe, seit ich in seinem Stammelebe. Die Flinte mochte cs wohl einbringen, was solch' ein Dingwerth ist — überdieß weiß ich auch, es würde dem Jnngen Ver-gnügen machen, die Flinte unter seinem Dache aufznhängen, denner hat manchen Hirsch und manchen Vogel davon bluten gesehen.Aber, nein, die Flinte muß dem gesandt werden, dessen Namedarunter eingegraben steht!"
„Aber hier steht Jemand, der Euch gern seine Liebe ans dieWeise, wie Ihr es wünschet, darthun möchte; eben der, welcherEuch nicht allein seine eigene Befreiung aus so manchen Gefahrenverdankt, sondern auch eine schwere Schuld der Dankbarkeit vonseinem Vorfahren geerbt hat. Der Stein soll auf Euer Grabkommen."
Der alte Mann streckte die magere Hand aus und schütteltesie dankbar dem Andern.
„Ich dachte wohl, daß Ihr es gern thun würdet, aber ichmochte Euch nicht um die Gunst bitten," sagte er, „da Ihr dochnicht von meinem Blute seid. Seht aber keine prahlerischenWorte drauf, sondern nur den Namen, das Alter und die Zeitmeines Todes, mit einem Spruch aus der heiligen Schrift. Weiternichts, weiter nichts. Dann wird doch mein Name nicht ganzans der Erde verloren sein; weiter verlange ich aber nichts, garnichts."
Middleton wiederholte ihm, wie er zu Allem bereit sei, unddann folgte eine Panse, welche nur durch einzelne Reden desSterbenden, die ohne Zusammenhang hepauskamen, unterbrochenwurde. Er schien jetzt seine Rechnung mit der Welt abgeschlossenzu haben und nur ans den letzten Ruf zu warten, um sie ganzzu verlassen. Middleton und Hart-Herz setzten sich ihm gegenüberauf denselben Sitz, und bewachten mit trüber Emsigkeit die Ver-