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Dann machte der Alte eine lange Panse, worin er offenbarBetrachtungen anstellte. Zuweilen erhob er sein Auge, als wolleer abermals Middleton anreden, aber irgend ein inneres Gefühlschien die Worte wieder zu unterdrücken. Der Andere, welcherwohl sein Stocken merkte, fragte ihn nun ans ermunternde Weise,ob noch sonst Etwas sei, was für ihn gethan werden könne.
„Ich stehe ganz allein in der weiten Welt!" antwortete derWildsteller; „wenn ich dahin gegangen, so stirbt mein ganzesGeschlecht aus. Wir waren niemals Häuptlinge, aber ehrenwertstund nützlich ans unsere Weise; das, hoffe ich, wird uns Niemandabstrciten. Mein Vater liegt nahe an der See begraben, unddie Gebeine'seines Sohnes werden ans den Prairien bleichen."
„Nennet den Ort, und Euer Leib soll zur Seite Eures Vatersbeerdigt werden," unterbrach ihn Middleton.
„Nicht so, nicht so, Kapitän. Laßt mich schlafen, wo ich ge-lebt habe, außerhalb des Geräusches der Niederlassungen. Dochsehe ich nickt ab, warum das Grab eines ehrlichen Mannes solleso versteckt werden, wie das einer Rothhaut in irgend einem ver-wachsenen Winkel. In den Niederlassungen habe ich einen Mannbezahlt, daß er mir einen Grabstein machen und über meinesVaters letzte Ruhestätte setzen mußte. Der Stein war an zwölfBiberfelle werth, und sehr geschickt und trefflich gehauen! ZuAllen, die vorübergingen, sollte er sagen, daß der Leib eines Chri-sten darunter liege, und von dessen Lebensweise, dessen Jahrenund dessen Rechtschaffenheit sprechen. Als wir cs mit den Franz-männern in dem letzten Kriege abgethan, reiste ich hin nach demOrte, um zu sehen, daß Alles recht ausgeführt sei, und ich kannsagen, der Werkmeister hatte treu und revlich Alles ausgeführt."
„Und solchen Stein wünscht Ihr auf Eurem Grabe?"
„Ich, nein, nein, ich habe keinen andern Sohn als Hart-Herz,und ein Indianer versteht wenig von den Sitten und Gebräuchen