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keinen Blick und auch kein freundliches Gewinsel znr Antworterhielt, griff der alte Mann nach dem Mnnde, und versuchte, seineHand zwischen dessen kalte Lippen zu schieben. Da erst ging ihmdie Wahrheit auf, ob er gleich noch weit davon entfernt war, dieganze Ausdehnung des Betruges inne zu werden. Znrücksinkendin seinen Stuhl, hing er den Kopf, wie Jemand, der einenschweren und unerwarteten Stoß erhalten. Diese momentaneVergessenheit benutzend, brachten zwei jnnge Indianer die lebloseHülle mit demselben Zartgefühl hinweg, welches sie zuvor veran-laßte, den frommen Betrug zu veranstalten.
„Der Hund ist todt!" murmelte der Wildstetter nach einerPanse von mehreren Minuten. „Ein Hund hat so gut seine Zeitwie ein Mensch, und er hat seine Tage gut verbracht! Kapitän,"fügte er hinzu, indem er Middleton zu sich heran zu winken ver-suchte, „es freut mich, daß Ihr gekommen seid, denn wie dieseIndianer auch gntmüthig sind, und es so wohlmeinen, wie manes von ihrer Farbe erwarten darf, so sind sie doch nicht die Leute,den Kopf eines weißen Mannes in's Grab zn legen. Ich habeaber auch an den Hund hier zu meinen Füßen gedacht; es schicktsich wohl nicht, nur so etwas ausznsprechen, als könne ein Christerwarten, seinen Hund wieder anzutreffen, aber es ist doch nichtsBöses dabei, wenn man die Reste eines so treuen Dieners nebendie Gebeine seines Herrn legt."
„Nicht im geringsten; cS sott Alles geschehen, wie Ihr eswünscht."
„Es freut mich, daß Ihr darin mit mir gleich denkt. Nmdenn Arbeit zu sparen, so legt mir den Hund zu Füßen,oder besser, gerade mir zur Seite. Ein Jäger braucht sich niezu schämen, wenn er in Gesellschaft seines Hundes gefundenwird."
„Ich wiltts besorgen, wie Ihr es wünschet."