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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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und so natürlich und leicht war seine Lage, daß es eines zweitenBlicks bedurfte, Middleton zu überzeugen, er sehe nur HektarsHaut, mit indianischem Zartgefühl und Fleiß so ansgestopft, daßman ein lebendes Thier zu sehen glaubte. Sein eigener Hundspielte in einiger Entfernung mit Tachechana's und Mahtoree'sKinde. Die Mutter selbst stand dabei, in ihren Armen einen zwei-ten Sprößling haltend, der sich keiner minder ehrenwerthen Va-terschaft rühmen konnte, als worauf ein Sohn von Hart-HerzAnspruch machen konnte. Le Balafro saß neben dem sterbendenWildsteller mit allen Anzeichen, daß auch seine Stunde baldschlagen müsse. Auch die Uebrigen von dem innern Kreise warenalte Männer, welche offenbar deßhalb herangekommen waren, umzu sehen, wie ein gerechter und furchtloser Krieger die größteseiner Reisen antrete.

Der alte Mann erntete die Früchte eines Lebens, dasseiner Mäßigung und Thätigkeit wegen merkwürdig war, ineinem ruhigen freundlichen Tode. Gewissermaßen hatte seineKraft bis zu seinem letzten Ende gedauert. Der Hinfall war,als er eintrat, reißend, aber frei von aller Pein. Er hattemit dem Stamme im Frühling gejagt, und sogar noch währenddes größten Theiles des Sommers, als seine Glieder ihm plötz-lich ihre Dienste versagten. Eine Schwäche bemächtigte sich eben-so aller seiner Fähigkeiten, und die Pawnec's fühlten, daß sie aufeine überraschende Art einen Weisen und einen Rathgeber ver-lieren würden, den sie zu lieben und zu achten angefangen. Aber,wie wir schon gesagt, der unsterbliche Einwohner schien unwillig,seine Behausung zu verlassen. Die Lebenslampe flackerte noch,ohne ausgelöscht zu werden. Am Morgen desselben Tages, anwelchem Middleton «»kam, waren mit einem Male alle Kräftedes alten Mannes wieder aufgelebt.' Man börte ihn noch ganzeSätze sprechen, und sein Auge erkannte von Zeit zu Zeit die Ge-