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führte, welche die Mitte des Kreises einnahm. Hier fanden dieBesucher die genügende Erklärung für ein Benehmen, welchesihnen so vielen Grund zn Vermnthungen gegeben.
Der alte Wildsteller war auf eine rohe Art von Stuhl oderLager hingeseht, den man mit besonderer Sorgfalt so verfertigthatte, daß sein Körper aufrecht und bequem darin ruhen konnte.Der erste Blick sagte den Kommenden, daß der Greis nun endlichdoch auch berufen worden, der Natur den letzten Zoll zu entrich-ten. Sein Auge war dem Anschein nach gläsern; ihm fehlte ebensodie Sehkraft als der Ausdruck. Seine Züge waren etwas mehreingesunken, lagen schärfer und tiefer, als früher; aber sonst warauch gar keine Verwandlung, so weit man nach dem Aeußernschließen konnte, eingetreten. Sein nahendes Ende konnte mankeiner bestimmten Krankheit zuschreiben, sondern es war ein all-mähliger, milder Abfall seiner physischen Kräfte. Noch weiltezwar das Leben in ihm, aber zuweilen schien es, als wolle esdurchaus abscheiden, und dann wieder, als durchhauche es nocheinmal die zusammensinkende Gestalt, wie unwillig, den Besitzeiner Wohnung aufzugeben, die nie von Lastern untergraben, nochvon Krankheiten zerrüttet war. Es hätte eben keine gewaltigePhantasie dazu gehört, sich vorzustellcn, daß der Geist noch immeum die ruhigen Lippen des alten Waldmannes schwebe, ungernaus einer Hülle abscheidend, die ihm so lange ein ehrenwerthesObdach gewährt hatte.
Sein Körper war so hingelcgt, daß das Licht der untergehen-den Sonne seine feierlichen Züge ganz bestrahlte. Sein Hauptwar bloß, die langen, dünnen, grauen Locken flatterten leicht imAbendhauche. Seine Flinte lag auf seinen Knieen, und die ande-ren Jagdgeräthschaften waren ihm zur Seite hiugestellt, daß ersie mit der Hand fassen konnte. Zwischen seinen Füßen lag dieGestalt eines Hundes, den Kopf auf der Erde, als ob er schliefe,
Die Prinrie. 35