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stalten seiner Freunde. Es bewies sich aber, daß es nur ein kur-zer Zwischenverkehr mit der Welt sein sollte, da er geistig schonals für immer geschieden von seinen Freunden mar angesehenmorden.
Als Hart-Herz seine Gäste vor den Sterbenden hingestellt,beugte er sich, nacsi einer eben so gut vom Kummer als vom An-stande herrührenden Pause, ein wenig vorwärts, und fragte:
„Hort mein Vater die Worte seines Sohnes?"
„Sprich," erwiederte der Wildsteller in Tonen, die aus derinnersten Brust hervorkamen, welche aber grauenhaft deutlichwurden durch die ringsum herrschende Todtenstille. „Ich mußjetzt von dem Dorfe des Loups scheiden, und nicht mehr weit hinwird mir Eure Stimme nachtöncn."
„Der weise Häuptling darf um seine Reise keine Sorgetragen," fuhr Hart-Herz mit einem Eifer fort, der ihn für denAugenblick vergessen ließ, daß Andere ebenfalls warteten, um sei-nen Adoptivvater anzureden, „ein hundert Loups werden seinenPfad von Dornen reinigen."
„Pawnee, ich sterbe, wie ich gelebt, als ein Christ," erwiederteder Wildsteller mit einer Kraft in seiner Stimme, welche aufseine Hörer dieselbe Wirkung hervorbrachte, als wenn eine langeverstopft gewesene Trompete, nach anfänglich dumpfen und hohlenLauten, plötzlich in Helle und klare Töne ausbricht. „Wie ichin's Leben gekommen, will ich es auch verlassen. Pferde undWaffen brauche ich nicht, um zu stehen vor dem großen Geistemeines Volkes. Er kennt meine Farbe und wird nach meinenGaben auch meine Thaten beurtheilen."
„Mein Vater muß erst meinen jungen Leuten erzählen, wieviele Mingo's er erschlagen, und welche Thaten der Tapferkeitund Gerechtigkeit er verrichtet, daß sie wissen, wie sie ihm nach-ahmen sollen."
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