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wirklichen Entsetzen Nichts hinznthnn. Jedes Lüftchen schien vonden grausen Tönen erfüllt, wie so oft der sichtbare Horizont vonder elektrischen Flut zückender Blitze. Man hörte Gottes Namenganz deutlich, aber er war schrecklich und lästerlich mit anderenNamen vermischt, die besser nicht wiederholt werden. Der Squatterblieb stehen, und hielt sich beide Ohren mit den Händen zu. Alser diese endlich znrückzog, fragte ihn leise eine dumpfe Stimmeneben ihm:
„Jsmael, mein Mann, hörtest du Nichts?"
„Still," erwiedertc der Ehemann, indem er mächtig mit demArme Esther» ergriff, ohne das geringste Erstaunen über das un-erwartete Erscheinen seines Weibes zu verrathen. „Still, Weib,wenn du den Himmel fürchtest, sei still!"
Ein tiefes Schweigen trat nun ein. Der Wind kam undrauschte vorüber wie zuvor, aber nichts mehr darin von denschrecklichen Tönen. Alles feierlich und ruhig, aber es war dieFeierlichkeit und Majestät der Natur in ihrer Einsamkeit.
„Laß uus daun gehen," sagte Esther, „'s ist Alles vorbei."
„Weib, was brachte dich her?" fragte ihr Gatte, dessen Blutin seine früheren Pulse wieder schlug, und dessen Gedanken schonvon ihrem gespannten Zustande etwas verloren hatten.
„Jsmael, er mordete unser» Erstgebornen, aber cs ziemt sichnicht, daß der Sohn meiner Mutter auf freiem Felde liegenbleibe, wie das Aas eines Hundes."
„So komm' denn," sagte der Squatter, wieder nach der Flintegreifend; und sie gingen auf den Felsen los.
Die Entfernung war noch immer beträchtlich, und ihre Schrittewurden immer langsamer und kürzer, je mehr sie sich dem Orteder Hinrichtung näherten. Mehrere Minuten verstrichen so, chesie einen Punkt erreichten, wo man die Umrisse der dunklen Ge-genstände entdecken konnte.
„Wo ist die Stelle? führe mich hin," flüsterte Esther. „Hier