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ab, »nd war ganz zu dem Vorhaben geeignet, welches indessenauch eben erst durch seine Ansicht angeregt worden war. Auf diesekleine Platsorm wurde der Verbrecher hingcstellt, die Arme hintenan de» Ellenbogen zusammengebnnden, so daß kein Gedanke anFreiwerden blieb, indes; ein zweiter Strick von seinem Nackenoben an den Baumast führte. Dieß war so eingerichtet, daß,wenn sich der Körper herabschwang, er mit den Füßen den Grundund Boden nicht erreichen konnte. Die Stücke der Bibel gabman ihm in die Hände, und nun überließ man es ihm, seinenTrost ans den Blättern zu suchen, so gut er könne.
„Und jetzt, Abiram White," sagte der Squatter, als seineSöhne, mit der Arbeit fertig, hcrabgesticgen waren, „thne ichEuch die letzte, feierliche Frage. Der Tod steht vor Euch inzwei Gestalten. Mit dieser Flinte kann Euer Elend kurz abge-macht werden, oder Ihr findet an jenem Strick früher oder späterEuer Ende."
„Laßt mich jetzt nur leben! O, Jsmael, Ihr wißt nicht, wiesüß das Leben ist, wenn die letzten Momente so nahe kommen!"
„So sei es denn," sagte der Squatter, indem er seinen Mit-gehilfen winkte, den Heerden und Gespannen zu folgen. „Undjetzt, du bedaneruswerther Mann, vergebe ich dir, damit es dei-nem Ende zum Tröste gereichen möge, das Böse, was du mirangethan, und überlasse dich deinem Gotte."
Jsmael wandte sich demnächst um, und schlug den Weg überdie Ebene in seinem gewöhnlichen schlendernden Gang mit gewich-tigen Tritten ein. Obgleich den Kopf ein wenig zur Erde hinabgesenkt, ward er doch nicht versucht, sich umzudrehen. Einmalglaubte er jedoch, seinen Namen in gedämpften Tönen rufen zuhören, aber auch dieß vermochte nicht, ihn znm Jnnchalten zubewegen.
An dem Orte, wo er mit Esther vorhin zusammen gesprochen,war der Felsen hinter ihnen nur noch am Horizonte sichtbar. Hier