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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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er,steig' auf den Felsen, und steh' dich nm, ob wir sicher sind,daß uns Niemand nahe kommt."

Während sein Neffe diesem Befehl nachkam, schossen Strahlender wieder anflebenden Hoffnung über die zitternden Gestchtszügedes Seelenverkänsers. Der Bericht fiel günstig aus; es zeigte sichnichts Lebendes, bis auf die abziehenden Gespanne. Ein Botekam indessen von den letzteren in augenscheinlicher Hast heran.Jsmael erwartete seine Ankunft. Er empfing ans den Händeneines der verwunderten und erschreckten Mädchen ein Fragmentjenes Buches, welches Esther mit so großer Sorgfalt aufbewahrthatte. Der Vater schickte das Kind fort, und gab nun die Blätterin die Hände des Verbrechers.

Esther hat Euch dieß gesendet," sagte er,damit Ihr EuchGottes in Euren letzten Stunden erinnern möchtet."

Segen silber sic, Segen über sie! Eine gute und freundlicheSchwester war sie mir! Aber ich muß Zeit haben, daß ich lesenkann. Zeit, mein Bruder, Zeit!"

Zeit soll Euch nicht fehlen. Ihr sollt Euer eigener Henkersein; dieses bejammernswerthe Amt will ich aus meinen Händengeben."

Jsmael ging daran, seinen neuen Entschluß iu's Werk zusetzen. Die unmittelbare Besorgniß des Seelenverkäufers warddurch die Vorspiegelung, daß er vielleicht noch Tage lang lebenmöchte, obgleich seine Bestrafung unvermeidlich sei, beschwichtigt.Bei einem so kläglichen und elenden Menschen, wie Abiram,brachte ein solcher Aufschub dieselben Wirkungen hervor, wieeine völlige Begnadigung. Er zeigte sich sogar ganz besondersthätig, bei den schrecklichen Vorrichtungen zu helfe», und unterallen Handelnden bei jener feierlichen Tragödie war die Stimmeallein gesprächig und sogar scherzhaft.

Ein schmaler Sims des Felsens trat dicht unter einem derhöheren Weidenästc hervor. Er stand mehrere Fuß vom Boden