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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Der Auswanderer fand seine Kinder ihn erwartend, aber aufdieselbe stumme und träge Weise, wie sie allen zukünftigen Ereig-nissen entgegen sahen. Das Rindvieh war bereits wieder zusam-mengekoppelt, und die Pferde standen in ihrem Gespann, damitAlles anfbrechen könne, sobald er seinen Willen dahin äußernsollte. Auch die jüngeren Kinder befanden sich schon in ihremeigenen Wagen; kurz, Nichts hatte den Aufbruch verzögert, alsdie Abwesenheit der Eltern dieser wilden Brnt.I

Abner," sagte der Vater, mit der Bedächtigkeit, welche sichin allen seinen Handlungen anssprach,nimm den Bruder deinerMutter vom Wagen herab, und laß ihn auf der Erde stehen."

Abiram kam aus seinem Verschlag hervor, zwar zitternd, aberweit davon entfernt, daß er alle Hoffnungen hätte fahren lassen,da er immer noch hoffte, den gerechten Zorn seines Verwandtenzu beschwichtigen. Nachdem er sich mit dem vergeblichen Wunscheumgeblickt, ein einziges Gesicht mit einem einzigen Strahl vonMitleiden zu finden, versuchte er die Angst, welche mit allerursprünglichen Kraft wieder anflebte, niederzukämpfen, indem ereine Art freundlicher Mittheilnng zwischen sich und dem Auswan-derer zu erzwingen suchte.

Die Thiere werden recht schachmatt, Bruder," sagte er,undda wir schon einen so guten Marsch gemacht haben, wär's danicht Zeit, ein Lager aufzuschlagen? Meines Erachtens könnt Ihrnoch weit gehen, ehe Ihr einen bessern Platz, als den hier, findet,um die Nacht zuzubringen."

Gut, wenn er Euch gefällt. Ihr möchtet hier lange ver-weilen dürfen. Meine Söhne, kommt näher und horcht. AbiramWhite," sagte er dann, die Mühe abnehmend, und indem er miteiner Feierlichkeit und Festigkeit sprach, die selbst seiner trägenMiene ein chrfnrchtgebietendes Ansehen lieh:Ihr habt meinenErstgeborenen erschlagen, und nach Gottes und der MenschenGesehen müßt Ihr sterben!"

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