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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Zweiunddreißigstcs Kapitel.

Und ich ersuch' Euch,

Laßt einmal das Gesetz sich Eurem Anselm fügen.

Um großes Recht zu thun. thut kleines Unrecht.

Shakespeare (Kaufmann von Venedig).

^smael wartete lange und geduldig, bis der bunte Zug,welchen Hart-Herz anführte, sich verlor. Als seine Kundschafterihm berichteten, daß von allen Indianern, welche sich ihrem Häupt-linge anschlossen, sobald er sich in einer hinreichenden Entfernungvon der Lagerstelle befand, wo ihre große Zahl keinen Argwohnerregen konnte, auch der letzte hinter der entferntesten Anhöheder Prairie verschwunden war, gab er Befehl, seine Zelte abzu-brechen. Das Vieh stand schon eingespannt, und alle beweglichenGegenstände lagen bald auf ihrem gewöhnlichen Platze in denverschiedenen Fuhrwerken. Nachdem dieß Alles besorgt war, zogman auch den kleinen Wagen, der so lange zu Jnez's Verhaft ge-dient hatte, vor das Zelt, in welches man des Seelenverkäufersfühllosen Körper getragen, und setzte Alles in Bereitschaft, denneuen Gefangenen darin aufzunehmen. Da zuerst wurden diejüngeren Glieder der Familie, als Abiram bleich, erschreckt unterder Last seiner entdeckten Schuld an allen Gliedern zitternd, zumVorschein kam, unterrichtet, daß er noch zu den Lebenden gehöre.Es hatte sich eine abergläubische Vorstellung unter Allen verbreitet,daß sein Verbrechen durch eine unmittelbare schreckliche Vergeltungvom Himmel heimgesucht worden, und sie blickten jetzt ans ihn,wie auf ein Wesen, das eher einer andern Welt angehöre, als daßes noch, sterblich wie sie, den letzten Todeskampf zu »verstehenhabe, ehe die große Kette, welche die menschliche Existenz bildet,gebrochen wäre. Der Verbrecher selbst befand sich in einem Zu-stande, wo die äußerste Angst und das entsetzlichste Gefühl des