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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Schreckens seltsam mit einer gänzlichen physischen Apathie ver-bunden war. Während der körperliche Fall ihn. ganz übernommenhatte, erhielt doch sein Geist ihn mach und empfänglich für dieimmer erneuten Eindrücke der Angst und der Selbstqnal. Als ersich in freier Luft befand, blickte er um sich, um, wo möglich,aus den Gesichtern der Leute um ihn, sein künftiges Schicksal zuentziffern. Da er überall zwar ernste aber ruhige Züge und inkeinem Auge einen Ausdruck bemerkte, welcher unmittelbare Hef-tigkeit drohte, begann der klägliche Mann wieder aufzuleben.Während man ihn in den Wagen brachte, beschäftigte sich derArglistige sogleich damit, ans Mittel zu sinnen, wie er die gerechteRache seines Verwandten abwenden, oder wenn diese fehlschlagensollten, Mittel anffinden könne, einer Strafe zu entgehen, welche,wie seine Ahnung ihm sagte, schrecklich sein müsse.

Während aller dieser Vorkehrungen hatte Jsmael fast garnicht gesprochen. Eine Bewegung oder ein Blick seines Augeszeigte seinen Söhnen, was sie thun sollten, und alle Theile schie-nen mit dieser einfachen Art der Mitthcilnng vollkommen zufrieden.Als das Zeichen zum Aufbruch gegeben war, warf der Squatterseine Flinte in den Arm und die Axt über die Schulter, indemer wie gewöhnlich anführte. Esther hatte sich tief in den Wagenbegraben, der ihre Töchter ausgenommen; die jungen Leute nahmenihre gewöhnlichen Plätze ein zwischen dem Zugvieh oder nebenden Gespannen, und Alles ging nun in gewohnter, verdrossenerWeise seines Weges.

Zum ersten Mal seit so langer Zeit wandte der Squatter deruntergehenden Sonne den Rücken. Die Richtung, die er einschlng,ging den bebauten Landstrichen zu, und die Art, in welcher er sichbewegte, sagte seinen Kindern, die gelernt hatten, ihres VatersEntschlüsse in seiner Miene zu lesen, daß ihre Reise in den Prai-rien nächstens ein Ende nehmen werde. Dennoch geschah währendlanger Stunden gar nichts, was die Wirklichkeit einer so gemalt-