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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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vertrauen, das so manche Biene schon in ihrem Loche aufge-funden hat."

Ich will mich gar nicht dazu aufwerfen, die Neigungen zuregieren," bemerkte der Squatter.Wenn des Mädchens Herzwahrhaft an den Niederlassungen hängt, so kann sie es ja erklären.Ich werde nichts dagegen thun, oder es hindern. Sprich, Nelly,und sage deine Wunsche grade 'raus, ohne Furcht und Scheu.Möchtest du uns verlassen, und mit diesem jungen Mann in dieNiederlassungen znrückgehn, oder willst du hier bleiben, und dasWenige, was wir geben können und dir herzlich gern geben, mituns theilen?"

So aufgefordert zu entscheiden, konnte Ellen nicht längerzaudern. Der Blick ihres Auges war zuerst scheu und verstohlen.Als aber plötzlich ein dunkleres Roth ihr Gesicht färbte, und ihrAthem heftiger wurde, war es klar, daß der natürliche Math desMädchens über die Verschämtheit ihres Geschlechts den Siegdavon trug.

Ihr habt mich als vaterlose, verarmte und freundlose Waiseausgenommen," sagte sie in innerem Kampfe mit der Sprache,als Andere, die so leben, daß man wohl, mit Eurem Vermögenverglichen, es im Ueberffnß nennen kann, mich ganz vergaßen, undmöge Euch der Himmel in seiner Güte dafür segnen! Das Wenige,was ich Euch gethan, wird Euch niemals für die eine gütigeThat belohnen. Ich liebe nicht Eure Art zu leben, sie ist gar zuverschieden von der, worin ich auferzogen ward, und weicht ganzab von meinen Wünschen. Und doch, hättet Ihr nicht diese sanfte,harmlose Lady von ihrem Freunde fvrtgeführt, ich würde Euchnie verlassen haben, bis daß Ihr selbst gesagt hättet: Geh', undGottes Segen mit dir."

Das war keine kluge Handlung, aber sie ist genug bereut,und so weit es mit Sicherheit geschehen kann, soll sie auch wieder