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eigenen Vertheidigungsmittel zu verwenden. Bald waren die Kö-cher erschöpft, und obgleich Blut geflossen, war es doch nichtgenug, um den Ingrimm des Kampfes zu schwächen.
Jetzt begannen reißend schnelle und meisterhaft geführte Aus-fälle und Angriffe mit den Pferden. Jetzt drehten sie sich imKreise, prallten plötzlich an, drangen angreifend vor, sprangenseitwärts, und wichen dann wieder im Bogenlauf, als schwirrtenSchwalbenflüge im Kreise. Man stieß und schlug sich mit derLanze, der Sand wurde in die Luft geschlendert, und oft schienendie Stöße den Tod unvermeidlich zur Folge zu haben. Aber nochimmer hielt jeder Theil sich in seinem Sitze, und Beider Zügelwurden mit fester Hand geführt. Endlich aber ward der Tetongenöthigt, sich von seinem Pferde herabzuwerfen, um einem offen-baren Todesstoße zu entgehen. Des Pawnee's Lanze drang durchdas Thier, während er selbst vorbeigalopirend laut aufjubelte.Sich umwendend, war er jetzt drauf und dran, den Vortheil zubenutzen, als auch sein eigenes erschöpftes Thier stolperte und untereiner Last hinsank, die es unfähig war, länger zu tragen. Mahtoreeantwortete nun mit einem voreiligen Siegsgeschrei, und fuhr mitMesser und Tomahawk auf den noch verstrickten Jüngling los.Hart-Herz's äußerster Behendigkeit war es noch nicht gelungen, sichbei Zeiten von dem gestürzten Thiere losznmachen. Er sah, seineLage war vcrzweiflungsvoll. Jetzt, nach seinem Messer greifend,faßte er den Stahl zwischen einem Finger und dem Daumen, undschleuderte ihn mit bewunderungswürdiger Ruhe auf seinen nahendenFeind. Die scharfe Waffe schwirrte einige Augenblicke in der Luft,dann traf die Spitze die nackte Brust des ungestümen Sioux,und der Stahl fuhr hinein bis an den hörnernen Schaft.
Mahtoree legte die Hand an die Waffe und schien zu zaudern,ob er sie ausziehen solle oder nicht. Einen Augenblick bewölktesein Gesicht der unauslöschliche Haß und die furchtbare Wildheit,dann, wie innerlich gemahnt, daß er nur wenige Zeit zu verlierenDie Prairie. Zl