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habe, wankte er an den Rand der Sandbank nnd trat in'sWasser. Schlauheit und Arglist, die so lange die glänzenderenund edleren Zuge seines Charakters verdunkelt hatten, gingendießmal in dem unauslöschlichen Gefühl des Stolzes, das ihm inder Jugend eingeflößt worden, unter.
„Knabe von den Lonps!" sprach er lächelnd in grimmiger Lust,„der Schädel eines mächtigen Dahcotah soll nie »m Pawneeranchetrocknen!"
DaS Messer aus der Wunde ziehend, schleuderte er es verächtlichseinem Feinde hin. Er sctzüttelte den Arm gegen den glücklichenUeberwinder, nnd sein von finsterm Grimm angeschwollenes Gesichtschien mit dem Haß nnd der Verachtung zu ringen, die er mit derZunge nicht anssprechen konnte. Dann warf er sich köpflings ineine der reißendsten Strömungen, indem er noch lange die Handtriumphirend emporhielt, selbst nachdem sein Körper für immer indie Flut versunken war. Indessen war Hart-Herz frei geworden.Das Schweigen, welches bis dahin , unter beiden Schaaren ge-herrscht, wurde plötzlich durch ein allgemeines tnmnltnarischesGeschrei unterbrochen. Fünfzig Krieger von den entgegengesetztenParteien waren schon im Flusse, eilend, den Sieger entwedertödtlich zu überfallen oder zu vertheidigen, nnd der Streit wareher am Ausgang seines Anfangs, als seinem Ende nahe. Aberder junge Sieger blieb bei allen diesen Zeichen von Gefahr kaltund unbeweglich. Er sprang nach seinem Messer, und schoß dannmit dem Fuß einer Antilope die Sandbank entlang, der weichen-den Flut nachblickend, die seine Beute verbarg. Ein finsterer,blutiger Fleck zeigte den Ort an; mit dem Messer bewaffnet,stürzte er sich in den Strom, entschlossen, in der Flut zu sterbenoder mit seiner Trophäe umznkehren.
Mittlerweile wurde dieselbe Sandbank der Schauplatz neuenBlutvergießens. Besser beritten und vielleicht auch feuriger, hat-ten die Pawnee's indessen früher den Ort in gehöriger Anzahl