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wichtigen Punkt beruhigt. Von diesem Augenblick an lebte ernur dem Gedanken an Rache, und wie er seinen Kriegerruf be-währen könnte. Sich ans sein Pferd werfend, gab er mit derMiene eines Fürsten seinem Gefolge ein Zeichen, das; sie ihmNachfolgen sollten, indem er ohne alle Umstände die Kricgsgesängeund die feierlichen Gebräuche unterbrach, durch welche nicht We-nige unter ihnen ihre Geister zu kühnen Thaten anspornten. AlsAlles in Ordnung war, bewegte sich die ganze Masse mit großerFestigkeit und Ruhe nach dem Ufer des Flusses.
Die feindlichen Schaaren waren jetzt nur noch durch dasWasser von einander getrennt. Die Breite des Stromes war zugroß, als daß man sich hätte mit Erfolg der gewöhnlichen india-nischen Wurfgeschosse bedienen sollen; auch wenige, ebenfalls nutz-lose Schüsse wurden aus den Flinten der Häuptlinge getauscht,mehr ans Prahlerei, als irgend in der Erwartung, daß sie wir-ken könnten. Da einige Weile in gegenseitigen Demonstrationenund mißlungenen Versuchen verstrich, wollen wir sie währenddessen verlassen, um zu denen von unfern nähern Bekannten zu-rnckznkehren, welche in den Händen der Wilden geblieben sind.
Wir würden viele Tinte umsonst verbraucht, und manchesBuch Papier umsonst beschrieben haben, die wohl hätten besserverwandt werden mögen, wenn es jetzt noch nöthig wäre, zu sa-gen, daß wenige der vorgegangenen Bewegungen dem beobach-tenden Blick des erfahrenen Wildstellcrs entgangen seien. Ebenso gut als die Andern war er erstaunt über Hart-Herz's rascheThat, und es gab einen Augenblick, wo er sogar eine Art Kum-mer und Verdruß empfand, trotz seinem Verlangen, das Lebendes Jünglings zu retten. Der einfache und wohlmeinende Altewürde, wenn er Zeuge der Schwäche eines Kriegers gewordenwäre, der seine ganze Theilnahme in Anspruch genommen, bei-nahe dieselbe Art Kummer gefühlt haben, welche christliche Elternempfinden würden, wenn sie dem letzten Todeskampfe eines un-