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dachte, wie das Lager der Sioux, weiches jetzt im. Aufbrechenwar, eine» Schatz enthalte, der iu seinen Angen aiifing, einenWerth zu bekommen, der den von fünfzig Tetonbüscheln weitüberstieg. Mag dem min sein, wie ihm wolle, kaum hatte Hart-Herz die kurzen Glückwünsche seiner Bande erhalten, und dasNöthigste, was sie wissen mußten, den Häuptlingen mitgetheilt,als er sich bereitete, in dem nahen Streite so anfzntreten, wie esseinem wohlerworbenen Ruhme znkam, und seine geheimen Wünschees verlangten. Ein Pferd, das lange schon bei den Jagden sicherprüft gezeigt, war mitgcsührt worden, um seinen Herrn zu em-pfangen, obgleich nur geringe Hoffnung genährt wurde, daß erseiner Dienste je wieder in diesem Leben bedürfen würde. Mitbesonders zarter Rücksicht, welche bewies, wie sehr des Jünglingsedle Eigenschaften zu den Gefühlen seines Volkes gesprochen,hatte man einen Bogen, eine Lanze und einen Köcher über dasThier geworfen, um es damit ans dem Grabe des jungen Heldenzu opfern, eine Art Sorgfalt, welche den Wildstcller seiner über-nommenen frommen Verpflichtung würde enthoben haben.
Obwohl Hart-Herz vollkommen dieses Wohlwollen seiner Kriegerzu schätzen wußte, und der Meinung war, daß ein Häuptling, aufsolche Weise ansgestattet, mit aller Achtung nach den fernenJagdgründen des Herrn des Lebens anfbrechen könne, so schien erdoch sehr geneigt, zu glauben, daß diese Geräthschastcn noch ebenso nützlich im wirklichen Leben sein möchten. Ein Strahl ernsterFreude zuckte über sein Gesicht, als er die Schwungkraft des Bo-gens probirte und den Speer schwang. Flüchtiger und mehr gleich-gültig war der Blick, welchen er dem Schilde schenkte; aber derJubel, mit welchem er sich ans den Rücke» seines geliebten Kriegs-rosses warf, war so groß, daß er alle Formen der indianischenZurückhaltung durchbrach. Er ritt hin und her unter seinen kaumweniger entzückten Kriegern, indem er sein Thier mit einer An-mnth und Geschicklichkeit regierte, welche durch keine künstliche