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Indessen versäumte Mahtvrec keine Pflicht, die ihm bei derVerantwortlichkeit seiner Stellnng oblag. Von der Höhe, aufder er stand, konnte er vollkommen die Stärke und die Bewe-gungen der feindlichen Partei überschauen. Ein grinsendes Lä-cheln zuckte über sein Gesicht, als er fand, das;, was die Anzahlbetraf, seine eigene Bande die andere bei weitem übertraf. Un-geachtet dieses Vortheils waren doch noch ungleiche Punkte, welcheden Ansgang in dem bevorstehenden Kampfe sehr zweifelhaft mach-ten. Sein Volk gehörte zu den Einwohnern einer nördlichen undweit unfreundlicher» Gegend, als ihre Feinde, und war keines-wegs reich in der Art Eigenthnm, welche die eigentliche Wohl-habenheit der westlichen Indianer bildet, nämlich in den hochge-schätzten Pferden und Waffen. Die Bande ihm gegenüber warbis auf den letzten Mann beritten, und er konnte nicht andersglauben, da sie gekommen, ihren größten Helden zu befreien undzu rächen, als daß sie ans lauter Tapferen bestände. Andrerseitswaren Manche ans seinem Gefolge weit besser auf der Jagd, alsim Kampfe: Männer, sehr geschickt, die Aufmerksamkeit des Fein-des zu täuschen, von denen er aber wenig in einem verzweifeltenDienste erwarten konnte.
Auch die Pawnee's gegenüber verricthen, da sie so unerwartetglücklich in ihrem Hauptzweck gewesen, keine Absicht, die Sacheaufs Aenßerste zu treiben. Der Fluß bildete eine gefährlicheBarriere, wollte man ihn im Angesicht eines entschlossenen Fein-des passiven, und es würde sich jetzt vollkommen mit ihrer vor-sichtigen Klugheit vertragen haben, wenn sie sich in diesem Au-genblicke zurückgezogen hätten, um ihren Angriff in der Dunkel-heit, und anscheinend mit sicherem Erfolge zu machen. Aber inihrem Häuptlinge lebte ein Geist, der ihn in dem Augenblickeweit über den gewöhnlichen Rang des Kriegers unter den Wildenerhob. Sein Inneres brannte vor Verlangen, die Schmach, dieer eben erduldet, ansznwehcn; es ist auch möglich, daß er daran