-cm Tode begegnet bin, hinzugefüget, dieß vielleicht künftige Aspi-ranten zu ähnlicher Ehre anspornen, und sicherlich Niemand be-leidigen. Und jetzt, Freund Wildsteller, will ich, der Pflicht ein-gedenk, die ich der menschlichen Natur schuldig bin, mit derFrage schließen; ob mich denn alle Hoffnung verlassen soll, oderob wohl noch irgend Mittel existiren, durch welche so schätzbareNachrichten vor dem Geist der Unwissenheit geschützt und denAnnalen der Naturgeschichte aufbewahrt werden können."
Der alte Mann horchte aufmerksam auf die melancholischeKlage, und überschlug augenscheinlich nach allen Seiten diesewichtige Frage, che er sich zu antworten getraute.
„Ich halte dafür, Freund Doktor," erwiederte er zuletzt sehrernst, daß Leben und Tod in dem Falle, wo Ihr Euch befindet,lediglich von dem Willen der Vorsehung abhängig sind, wie diesesich nun auch in den verfluchten Krümmungen indianischer Schlau-heit kund thnn will. Was mich betrifft, so sehe ich eigentlich nichtab, was dabei zu gewinnen ist, da doch eigentlich Niemand 'wasdavon hat, Ihr selbst ausgenommen, ob Ihr lebt oder sterbt."
„Würdet Ihr den Fall eines Ecksteins aus der Basis desLehrgebäudes als einen gleichgültigen Gegenstand für Mitwelt undNachwelt ansehen?" unterbrach ihn heftig der entrüstete Obed.„Außerdem, mein bejahrter Genoß," fügte er tadelnd hinzu, „istdas Interesse, das Jemand an seiner eigenen Existenz hat, keines-wegs unbedeutend, wie sehr es auch durch seine Verehrung für all-gemeinere und mehr philantropische Gefühle mag verdunkelt werden."
„Was ich sagen wollte, ist dieß," hob der Alte abermals an,der weit davon entfernt war, die subtilen Unterscheidungen, mitdenen sein gelehrterer Gefährte die Unterhaltung so oft würzte, zuverstehen. „Alle Dinge können nur einmal geboren werden und nureinmal sterben, seien es nun Hunde oder Hirsche, Rothhäute oderWeiße. Beides steht in den Händen des Herrn, indem cs für denMenschen eben so widerrechtlich ist, seine Geburt beschleunigen,