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letztere von beiden, die Furcht, indessen den größeren Bestandtheikbildete. Ueberall schienen seine Augen, die gerade damals die ge-heimnißvolle Eigenschaft hatten, Alles zu vergrößern, auf mehrerenschwarzen, wilden und ganz besonders verhärteten Gesichtern zu-gleich zu haften, aus deren keinem ihm ein einziger Blick des Mit-gefühls oder Erbarmens entgegcnstrahlte. Endlich fiel sein wan-dernder Blick auf die ernsten und gesetzten Zuge des Wildstellers,der an dem einen Ende des Kreises stand, mit Hektor zu seinenFüßen, und auf jene Flinte, die man ihm, als einem Freunde,wieder zugestanden hatte. Er sann offenbar über die Begebenhei-ten, welche aller Wahrscheinlichkeit nach einer Berathnng folgenmußten, die sich durch so seltsame Ceremonien auszeichnete.
„Verehrungswürdiger Waidmann, Jäger oder Wildsteller," sagteder ganz trostlose Obed, „wie sehr freut es mich, Euch wiederanzutreffen! Ich fürchte, daß die kostbare, mir zngestandcne Zeit,um eine mächtige Arbeit zu vollenden, sich einem allznfrühenSchluffe nähert, und herzlich gern möchte ich mein Herz gegenJemand entlasten, welcher, wenn er auch kein Zögling der Wissen-schaften ist, doch wenigstens etwas von den Kenntnissen besitzt,welche in civilisirten Ländern beinahe schon das liebe Vieh habenmuß. Zweifelsohne werden mancherlei und sehr ernste Nachfor-schungen nach meinem Schicksal von den gelehrten Gesellschaftender Welt erfolgen, und vielleicht sendet man Expeditionen in dieseGegenden, um alle Zweifel, die über einen so wichtigen Gegenstandsich erheben möchten, zu lösen. Ich schätze mich glücklich, daßJemand, der unsere Muttersprache redet, gegenwärtig ist, um dieGeschichte meines Endes anfznmerken. Er wird aussagen, wie ichnach einem wohlverbrachten und rnhmwürdigen Leben als Märtyrerder Wissenschaft und als Opfer geistiger Finsterniß umgekommen.Da ich besonders ruhig und vom Irdischen abgekehrt in meinenletzten Momenten zu sein hoffe, so würde, wenn Ihr einige wenigeUmstände, die Festigkeit und gelehrte Würde betreffend, mit der ich