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sogar zu lachen, bei der Vorstellung, das; er seine langerprnfteEsther mit der geschmeidiger» Stühe der jungen Tachechana ver-tauschen solle, doch klang über der" Anstrengung dazu seine Stimmehohl und unnatürlich. Aber Esther war weit davon entfernt, denVorschlag so lustig anfznnehmen. In gewöhnlich kreischender Weisebrach sie heraus, nachdem sie, wie Jemand, der eben der Gefahrdes Strangnlirens entronnen, Athem geschöpft, und es ertönte:
„Holter die Polter! Was? Will mir ein nackter Indianer dieRechte verheiratheter Frauen kränken und verschenken? Denkt er,ein Weib ist ein Thier in der Prairie, daß man sie vom Dorfefortjagcn kann mit Flinten und Hunden? Sie soll mir doch kommen,die Beherzteste von ihnen allen, und sich rühmen, was sie gethan,und mir zeigen, ob sie solche Schlingel aufgezogen. Ein nieder-trächtiger Tyrann ist die diebische Rothhant, und ein verfluchterSchurke, mein' ich. Er möchte gern Hanptmann sein drinnen unddraußen. Ist denn ein ehrliches Weib in seinen Augen ein Hader-wisch? Und du, Jsmael Busch, Vater von sieben Söhnen undeben so viel hübschen Töchtern, kannst du deinen sündigen Mundanfthnn, anders, als ihm zu fluchen! Willst du deine Farbe inUnehre bringe», deine Familie und Nation? Willst du weißesBlut mit rothcm vermischen, und willst du Vater einer Rasse vonBastarden sein? Oft hat dich der Teufel schon versucht, meinguter Mann, aber nie zuvor hat er eine so schlaue Schlinge wiediese gestellt. Geh' zurück zu deinen Kindern, Freund, geh' underinnere dich, daß du kein Bär bist, sondern ein Christ, und dankeauch Gott, daß du ein geseylicher Ehemann bist."
Der kluge Wildsteller hatte Esther's Austoben geahnet. Bor-aussehend, daß ihr sanftes Temperament bei einem so schmählichenVorschläge, wie diese Verstoßung, sogleich in Feuer und Flammeauffahren würde, benutzte er geschickt den ersten Sturm, und zogsich nach einem Orte zurück, wo er wenigstens vor jeder unmittel-baren Thätlichkeit ihres zwar weniger gereizten, aber nicht minder