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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Ec starrte dem fortgehcnden Indianer mit einem Erstaunen, daser nicht verbergen konnte, nach, und fuhr in seinem Dolmetscher-amte nicht eher fort, als bis Mahtvree's Gestalt sich unter demKriegerhanfen, der schon so lange und mit einer eigenthümlichcnGeduld seine Rückkehr erwartet, verloren hatte.

Der Tetonhäuptling hat sehr ausführlich gesprochen," fuhrder alte Mann fort,er will Euch die Dame nicht wiedergebcn,an welche Ihr, der Herr des Himmels weiß es, kein Recht habt,außer wie der Wolf am Lamme. Er will Euch auch nicht dasKind heransgeben, das Ihr Eure Nichte nennt, und ich möchtewetten, daß er hier ein nicht viel schlimmeres Recht auf seinerSeite hat. Und überdies;, Nachbar Squatter, schlägt er michEuch geradezu ab, wie kläglich und werthlos ich auch bin; undich halte ihn wahrhaftig deßhalb nicht für unklug, indem der Mannwohl einsieht, daß ich manche besondere Gründe habe, weßhalb icheben nicht weit in Eurer Gesellschaft reisen möchte. Aber er machtEuch ein Anerbieten, welches Ihr nach Recht und Billigkeit prüfensollt. Der Teton sagt Euch durch mich, der ich ja nichts andersbin, als ein Paar Lippen, durch die er spricht, und deßhalb garnicht verantwortlich für seine sündigen Worte, aber er sagt nuneinmal, da diese gute Frau über die angenehmen Jahre hinaus ist,so wäre es vernünftig, daß Ihr Euch losmachtet von solch' einemWeibe. Er räth Euch deßhalb, sie ans Eurem Hause zu schaffen,und wenn es leer ist, will er Euch sein eigenes Lieblingsweib, odervielmehr, die sein Lieblingsweib gewesen, senden, nämlich diehüpfende Hindin, wie die Sioux sie nennen, um ihren Platzauszufüllen. Ihr seht, Nachbar, obgleich die Rothhant im Sinnehat, Euer Eigenthnm zu behalten, so rst sie doch gern bereit, Euch'was zur Entschädigung zu geben."

Jsmael hörte die Antwort ans seine Forderungen mit demsteigenden Unwillen an, welcher bei deix verdrossensten Gemüthernden Uebergang zur Raserei der Wuth bildet. Er bemühte sich