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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
427
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gefährlichen Ehemanns sicher war. Jsmael, der vorhin seine For-derungen mit dem festen Entschlüsse, sie zu ertrotzen, ausgespro-chen, wurde jetzt, gleich manchem hartnäckigen Ehemann, durchden unerwarteten Sturmwind von seinem Vorhaben abgebracht,und um eine Eifersucht, die der Wnth einer ihre Jungen verthei-digenden Bärin glich, zu beschwichtigen, entfernte er sich etwasvon der Hütte, welche bekanntlich den nnschnldige» Gegenstanddes plötzlichen Aufruhrs enthielt.

„Lasst sie doch 'ransspaziren, deine kupferne Jesabel, lasst siezeigen ihre lohfarbene Schönheit vor dem Gesichte eines Weibes,die mehr als eine Kirchglocke gehört, und eine ordentliche Mächtgesehen hat," rief Esther, die Hand im Triumph schwingend, indemsie Jsmael und Abiram wie zwei verdrossene Schnlknaben vor sichher ihrem Lager zntricb. „Wahrhaftig, wahrhaftig, hier ist eine,die sie bald niedcrdonnern wollte! — Was, wollt ihr euch hierauf die Bärenhaut strecken, Leute? Denkt mir nickt dran, einAuge zu schließen im Lager, durch welches der Teufel so offenaus- »nd eingeht, als märe er ein Edelmann und immer will-kommen. Heda, Abncr, Enoch, Jesse, wo seid ihr hin? Heran,heran! Wenn der schwachköpfige, feige Mann, euer Vater, wiederin dieser Nachbarschaft ißt oder trinkt, so werden wir ihn von derList der Nothhänte vergiftet sehen. Nicht, daß ich mich darumbekümmere — nicht ich, — wer in meine Stelle kommt, wenn sieeinmal gesetzlich leer ist, aber nie, Jsmael, hätte ich gedacht, daßdu, der du einmal ein Weib mit weißer Haut gehabt, Lnst findenwürdest an so einem Knpfergesicht — denn Kupfer ist sie, so wahrich lebe; längnc es, wenn du kannst! — Kupfer, und Erz nochoben ein!"

Der erfahrene Ehemann ließ ihren gekränkten weiblichen Stolzruhig anfsieden, ohne etwas Anderes zu thnn, als daß er einmalgelegentlich einen Ausruf that, welchem eine einfache Bethenernngseiner Unschuld folgen sollte. Aber die Wnth des Weibes war