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„Und auch mich," fuhr der Alte fort, indem er in der Zeichen-sprache, welche den Eingebornen hier fast eben so geliinfig ist, alsdie artikulirte, zugleich so ausdrucksvoll redete, daß auch derLandbenter, gegen den er sich dabei wandte, es verstehen mußte,„auch mich verlangt er, den kläglichen, abgelebten Wildsteller."
Der Dahcotah legte seinen Arm um die Schulter des Alten,mit der Miene herzlicher Theilnahme, ehe er auf diese dritte undletzte Forderung erwiederte.
„Mein Freund ist alt," sprach er, „und kann nicht weit reisen.Er wird bei den Tetons bleiben, daß sie Weisheit lernen könnenaus seinen Worten. Welcher Sioux hat eine Stimme, wie meinVater! Er lasse seine Worte sanft tönen, aber recht deutlich.Mahtvree wird Felle geben und Büffel. Den jungen Leuten vonden Bleich-Gesichtern wird er Weiber geben, aber er kann Nie-mand fortgcben, der schon in seiner Wohnung lebt."
Vollkommen selbstzufrieden mit seiner lakonischen Erwiederungschritt der Häuptling jetzt ans die seiner harrenden Rathsversamm-lung zu, als er sich plötzlich wieder umdrehte, und den Waidmannbei der Uebersetzung, mit der er beschäftigt war, folgendermaßenunterbrach:
„Sage dem großen Büffel (denn so hatten die Tetons JsmaelBusch auf ihre Art getauft), daß Mahtvree eine Hand hat, welcheimmer offen ist. Sieh'," fügte er hinzu, indem er auf das herbeund runzlige Gesicht der aufmerksamen Esther deutete, „sein Weibist zu alt für solchen großen Häuptling. Er soll sie aus seinemHause weisen. Mahtvree liebt ihn, wie seinen Bruder. Er istsein Bruder. Er soll das jüngste Weib der Tetons haben. Ta-chechana, der Stolz der Siouxmädchcn soll sein Wildpret kochen,und mancher Tapfere wird aus ihn mit verlangendem Blicke schauen.Sieh', ein Dahcotah ist großmüthig."
Die seltsame kalte Ruhe, mit welcher der Teton seinen kühnenVorschlag beschlossen, verwirrte selbst den erfahrenen Wildsteller.