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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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417
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hob Ellen eine» Finger ans »nd unterbrach ihn, indem sie miteinem raschen Blick auf die noch immer aufmerksame Jnez deutete:

Schone deine Lunge," sagte sie,alles, was ein Wilder sagt,darf nicht vor einer christlichen Frau wiederholt werden."

Jnez fuhr zusammen, wurde roth und neigte sich mit einerArt Zurückhaltung, indem sie kühl dem alten Mann für feineAbsicht dankte, und bemerkte, daß sie jetzt wünsche, allein zu sein.

Meine Töchter bedürfen der Ohren nicht, um zu verstehen,was ein großer Dahcotah sagt," erwiederte der Alte, zu dem er-wartungsvoll horchenden Mahtoree gewandt.Sein Blick undseine Zeichen genügen schon. Sie verstehen ihn, sie wünschen überseine Worte nachzndenken; denn die Kinder wackerer Väter, unddas sind sie, thun nichts ohne Ueberlegnng."

Mit dieser für den energischen Ansdruck seiner Beredsamkeitso schmeichelhaften, und seinen Hoffnungen so zusagenden Erklärungwar der Teton durchaus zufrieden. Er drückte seine Zustimmungdurch den herkömmlichen Laut aus, und schickte sich an, umzu-kehreu. Die Frauen grüßend in der kalten aber würdigen Weiseseines Volkes, schlug er sein Kleid um sich, und trat von demFlecke ab, wo er den triumphirenden Stolz kaum zu verbergen ver-mocht.

Aber es hatte noch Jemand, obgleich bewegungslos und un-bemerkt, dem vorigen Auftritt zugehört, deren Gefühle dabei inganz verschiedener Art angeregt wurden. Keine Sylbe war vonden Lippen des lange und ängstlich erwarteten Gatten gefallen,die nicht seinem harmlosen Weibe tief in's Herz gedrungen wäre.Grade auf dieselbe Weise hatte er um sie, in der Wohnung ihresVaters, gefreit, und um ähnliche Schilderungen von dem Ruhmeund den Thaten des Tapfersten ihres Stammes anznhören, hattesie die Ohren vor den sanfteren Erzählungen so manchen Sioux-jünglings geschloffen.

Als der Teton auf die eben erwähnte Art sich umkehrte, dieDie Prairie. 27