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vcrricth, wie seltsam ihm die Frage überhaupt dünke. Dann antwor-tete er, eine gefälligere Stellung einnehmend, nach kurzem Besinnen:
„Singe in die Ohren des Schwarz-Auges. Sage ihr, Mah-toree's Wolmnng ist sehr groß und sie ist nicht voll. Sie wirdRaum darin finden, nnd Keine soll großer sein, als sie selbst.Sage der Blonden, daß anch sie in der Wohnung eines Tapfernsitze» könne nnd von seinem Wildpret essen. Mahtorce ist eingroßer Häuptling. Seine Hand ist niemals verschlossen."
„Teton," crwiederte der Waidmann, indem er als Zeichen desUnwillens, mit welchem er diese Sprache hörte, den Kopf schüt-telte, „die Sprache einer Nothhant muß erst weiß gefärbt werden,ehe sie Musik wird in den Ohren eines Bleich-Gesichtes. Sprächeich Eure Worte nach, würden meine Töchter ihre Ohren schließen,nnd Mahtoree würde in ihren Angen ein Handelsmann scheinen.Höre nun, was von einem grauen Haupte ansgcht, nnd dannsprich deine Meinung ans. Mein Volk ist ein mächtiges Volk.Die Sonne geht ans an ihrer östlichen, und geht unter an ihrerwestlichen Gränze. Das Land ist angesüllt mit schönängigen nndlachenden Mädchen, gleich denen, welche du hier siehst — nein,Teton, ich sage keine Lüge (indem er einen mißtrauischen Blickbei seinem Zuhörer bemerkte) — schönängig und lustig anzublickcn,wie diese vor dir."
„Hat mein Vater ein hundert Weiber?" unterbrach ihn derWilde, und legte seinen Finger auf die Schulter des Waidmanns,indem er seine Neugier verrieth.
„Nein, Dahcotah. Der Herr des Lebens hat zu mir gesagt:Lebe allein! Deine Wohnung soll der Wald sein, das Dach dei-ner Hütte die Wolke». Doch obgleich ich niemals von den gehei-men Banden der Treue gefesselt war, welche in nnscrm Volkeeinen Mann an ein Weib knüpfen, war ich doch oft Zeuge, wiedie Neigung Beide znsammenbrachte. Gehe in die Gauen meinesVolkes; du wirst die Tochter des Landes sehen, hüpfend durch