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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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vollen schrecklichen Waffenlchmnck gewöhnt, lag doch etwas so Ent-setzliches in dem Eintritt, und etwas so Verwegenes in dem Blickedes Siegers, daß Beider Angen unter den Gefühlen des Schreckensund der Verwirrung zu Boden sanken. Jnez erholte sich zuerst,und fragte den Wildsteller mit der Würde einer beleidigten Edel-dame, und doch ohne ihre natürliche Anmnth zu verlängnen, wel-chem Umstande sie diesen außerordentlichen und unerwarteten Besuchznznschreibcn habe. Der alte Mann stockte, aber indem er sichräusperte, wie Jemand, der sich zu einer Anstrengung, an dieer nicht gewöhnt war, vorbereitete, fing er folgendcrgestalt an:

Lady," sagte er,ein Wilder ist ein Wilder, und Ihr könntin einer traurigen, vom Sturm durchfegten Prairie Euch nichtnach den Gebräuchen und Sitten der Niederlassungen nmsehen.Diese Indianer würden sagen, Mode und Höflichkeit seien so leichteDinge, daß sie selber wohl fortwehen könnten. Was mich betrifft,obgleich ich ein Mann des Waldes bin, habe ich zu meiner Zeitdie Wege der Großen auch gesehen, und ich brauche nicht erst zulernen, daß sie abwcichen von den Wegen der Niedrigen. Langehabe ich in meiner Jugend gedient, nickt etwa wie eure dienst-thnendcn Geschöpfe in den HauSwirthschaften, sondern als Dicnst-mann unter meinen Oberen im Walde, und wohl weiß ich, wieman sich dem Weibe eines Kapitäns zu nähern hat. Wäre mirdie ganze Anordnung dieses Besuchs übertragen worden, ich würdezuerst laut an der Thüre mich geräuspert haben, damit Ihr er-führet, daß Fremde sich näherten; dann hätte ich . .

Die Art und Weise ist gleichgültig," unterbrach ihn Jnez,viel zu gespannt, um die weitschweifigen Erklärungen des Altenanshvren zu können.Was bezweckt der Besuch?"

Das wird der Wilde selbst sagen. (Indianisch:) Die Töchterder Blcich-Gesichter wünschen zu wissen, wcßhalb der große Tetonin ihre Wohnung gekommen?"

Mahtoree blickte den Fragenden mit einem Erstaunen an, das