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möglich werden wurde, sie zu erfüllen, sah er sich gcnöthigt, dieFruchte davon mit all' der ruhigen Ergebung zu erwarten, dieman von Einem Gränzbewvhner im Westen erwarten konnte, demsich eine Aussicht wie diese eröffnete, und der überdies;, wie Paul,in Banden lag. Wir wolle» unsere Erzählung nicht mit Anführungaller der Spruche in die Länge ziehen, durch welche er zunächstdie Lebensgeister seines reizbaren Gefährten aufrecht zu erhaltenversuchte, oder aller der frommen Segenswünsche, die er gelegent-lich über alle Dahcotahbanden ansschüttete, wobei er zuerst die-jenigen bedachte, die er des Diebstahls oder Mordes an den Ge-staden des fernen Missisippi anklagte, und beim Tetonstamme,natürlich hier mit den allcrkräftigsten Ausdrücken, endete. Mehrals einmal empfingen die Letzteren von seinen Lippen so gehalt-reiche und zusammengesetzte Verwünschungen, wie jenes berühmteAnathema der Kirche, für dessen Bekanntmachung alle unge-lehrten Protestanten den frommen Nachsnchnngen des würdigenTristram Shandy so sehr verschuldet sind.
Als sich aber Middleton erholte, hielt es für ihn schwer, denGefährten von seinem wilden Toben abzubringen, indem er ihnan die Thorheit solcher herausfordernden Reden erinnerte, undwie diese gerade das Uebel, vor dem er sich fürchte, schnellerherbeiführen könnten, wenn nämlich dadurch das Rachegefühl einesStammes geweckt würde, der selbst in der friedlichsten Stimmungwild und gesetzlos handle.
Mittlerweile waren der Wildsteller und der Siouxhänptling indas Zelt getreten. Jener batte mit ängstlicher Theilnahme denAusdruck von Mahtoree's Auge bewacht, während Middletons undPauls Worte ihnen nachschallten; aber die Miene des Indianerswar zu sehr unter der Herrschaft des Geistes, als das; die geringsteseiner inneren Regung sich da ansgcdrückt hätte, wo man ge-wöhnlich die Stürme im menschlichen Vulkane zu .lesen pflegt.Sein Blick mar auf das kleine Zelt gerichtet, dem sic sich näherten;