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Entwickelung seiner Mittel gefunden hätte, aller Wahrscheinlichkeitnach ein Eroberer oder ein Despot geworden wäre.
Ein wenig abwärts von dieser Volksversammlung gewahrteman ein Häuflein von ganz verschiedenem Ursprung. Größer undweit muskulöser in ihrer Gestalt zeigten sie noch immer die letztenSpuren ihrer sächsischen und normännischen Abkunft, wie sehrauch ihre braunen Gesichter von der amerikanischen Sonne ge-stempelt waren. Es wäre keine uninteressante Untersuchung füreinen in dergleichen erprüften Forscher, alle Unterscheidungszeichennachzuweisen, welche zwischen den äußersten West-Europäern undden entferntesten Asiaten obwalten, jetzt, wo, nach den Revolutionendes Erdkreises, Beide in ihren Sitten, ihrem Wohnort und auchnicht wenig in ihren Charakteren sich nähern. Die Gruppe, vonder wir reden, bestand ans der Familie des Squatters. Verdrossenund nnthätig wie gewöhnlich, wenn nichts Besonderes ihre schla-fenden Kräfte erweckte, standen sie zusammen da vor vier oder fünfWohnungen von Thierhänten, welche sie der Gastfreundschaft ihrerVerbündeten, der Tetons, verdankten. Die Bedingungen ihresmerkwürdigen Bündnisses gaben sich zur Genüge kund in derGegenwart ihrer Pferde und Hausthiere, welche ruhig unten imGrunde graseten, eifrig bewacht von der jungen Judith scharfenBlicken. Ihre Wagen waren um die Wohnungen herum aufgestellt,und bildeten eine Art unregelmäßiger Barriere, die zugleich be-kundete, daß das Zutrauen noch nicht gänzlich wieder hergestelltworden, während doch von der andern Seite Faulheit und Klugheitzugleich dafür sorgten, das; sie ihr Mißtrauen nicht offen verriethen.Seltsam sprach sich auf dem Gesichte eines Jeden die ruhige Lustder Erwartung und stumpfe Neugier aus, mährend er, auf seineFlinte gestützt, den Bewegungen der Sioux znsah. Und dochentfuhr auch dem Jüngsten unter ihnen kein Ausruf lebendigererTheilnahme und Ungeduld; vielmehr schienen Alle den Phlegma-tischsten unter ihren wilden Verbündeten in Ausübung der rüh-