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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Zweifel zn ziehen, welche von einem der bewährten Rathgeberdes Volks in Vorschlag gebracht wurden.

Auch die Häuptlinge selbst unterschieden sich sehr im Aeußern.Man konnte sie in zwei Klaffen theilen; in die, welche ihren Ein-fluß lediglich physischen Ursachen oder ihren Waffcnthaten ver-dankten, und in die, welche mehr ihrer Weisheit als ihrer Diensteim Felde wegen ausgezeichnet waren. Jene waren die zahlreiche-ren und weit angeseheneren; Alle stattlich, groß und von kräfti-gem Gestchtsansdruck, welcher häufig durch wirkliche Zeichen be-wiesenen Muthes in den tiefen und nnvertilgbaren Narben, durchFeindes Hand erhalten, noch Ehrfurcht gebietender erschien. De-ren, welche ihren Einfluß geistigen Vorzügen verdankten, warennur sehr wenige. Man konnte sie an dem schnellen, lebhaftenAusdruck der Angen, dem Mißtrauen, das sieb in ihren Bewe-gungen kund that, und zuweilen auch an der Heftigkeit erkennen,mit der sie dann und wann ihre Vorschläge und die plötzlich sieüberkommenden Einfälle vortrngen.

In der Mitte des von diesen erwählten Rathgebern gebildetenRinges fast) man die hohe Gestalt des rastlosen und doch scheinbarsehr rnhigcn Mahtoree. In seiner Person und seinem Charakterfanden sich alle Eigenschaften der Anderen vereinigt wieder. Seingeistiges sowohl als körperliches Uebergewicht hatte dazu beige-tragen, sein Ansehen zn begründen. Seine Narben waren so zahl-reich und tief, als die des greisesten Hauptes in seinem Volke;seine Glieder waren in voller Stärke, sein Mnth unübertroffen.Begabt zugleich mit einem seltenen moralischen und physischen Ein-flüsse, konnte er darauf rechnen, daß auch das kühnste Auge in derVersammlung vor seinem drohenden Blicke znrücksuhr. Mnth undSchlauheit hatten zuerst sein Uebergewicht begründet, aber fast wares schon durch die Zeit geheiligt. Er verstand es, die Gewalt derVernunft mit der der Stärke so wohl zn verbinden, daß der Te-tonhäuptling in einem gebildeten Staate, wo er mehr Raum zur