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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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sich von dev Arbeit fovtstahl, um ihre kühnen Wagestücke zu be-wundern.

Wir haben bis jetzt nur das tägliche ruhige Treiben in diesemLager geschildert. Aber unmittelbar vor den Hütten versammeltensich Hansen, die ans irgend etwas Außerordentliches zu deutenschienen. Einige welke Männer der alten Zeit drängten sich zu-sammen, und flüsterten unter einander, wie bereit, ihre grausameStimme, wenn es nöthig wäre, hören zu lassen, um ihre Abkömm-linge zu einem Werke aufzumuntern, wonach ihre entartete Naturverlangte. Und klingt dieß so unnatürlich, wenn weit gebildetereWese» an kaum minder schrecklichen Schauspielen ihre ganze Lustfinden? Die Männer standen in Gruppen vertheilt, gesondert nachden Thaten und dem Rufe der Einzelnen, welche zu jedem der-selben gehörten.

Diejenigen, welche ihrem Alter nach wohl schon an der Jagd-lust Thcil nahmen, dagegen aber noch nicht zum eigentlichenKriege zngelassen wurden, bildeten von fern die aufmerksamstenZuhörer, indem sie den kräftigen Vorbildern, die sie jetzt an-staunten, den Ernst, die Ruhe und die Festigkeit absahen, welcheeinst die Hanptzüge ihres eigenen Charakters werden sollten.Einige Wenige, die etwas älter waren, und wohl bereits selbstden Kriegsrnf vernommen, wagten sich schon weiter, und stelltensich näher an die Häuptlinge, obgleich auch sie noch weit von derAnmaßung entfernt waren, sich in ihre Berathungen mischen zuwollen, indem sie vollkommen zufrieden waren, daß man ihnenvergönnte, von so ehrwürdigen Lippen strömende Weisheit zuhören. Die gemeinen Krieger der Bande waren schon weit we-niger zaghaft, und standen gar nicht an, sich unter die Häupt-linge von geringerer Bedeutung zu mischen, obgleich sie keines-wegs ein Recht sich aumaßten, die Aeußerungen eines anerkann-ten Helden zu bestreiten, oder die Klugheit der Maßregeln in