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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Mahtoree endlich in seinem Eifer sich ihnen bis ans fünfzigSchritte näherte, die Augen immer ans das Gras gerichtet, durchwelches er ritt, legten sie Beide zugleich an und drückten los.Es hatte aber keine andere Wirkung, als daß die Hähne ab-schnappten.

Genug," sagte der Alte, mit Würde sich erhebend.Ichhabe das Zündpulver weggeschüttet, denn der gewisse Tod würdeunserer Raschheit folgen. Laßt uns jetzt wie Männer nnsermSchicksal begegnen. Kriechen und Klagen setzt uns in den Augender Indianer nur herab."

Ein wildes Geschrei begrüßte ihn, das sich weit und weiterüber die Ebene ergoß, und im nächsten Augenblick ritte» an hundertWilde wie toll und blind heran. Mahtoree empfing seine Gefan-genen mit leidenschaftsloser Haltung, aber ein einziger Strahlwilder Freude, der unter seinen dnnkelen Brauen hervorschoß, wargenügend, Middletons Herz kalt zu machen. Denn des Häupt-lings Auge starrte auf die beinahe regungslose, aber noch immerliebliche Jnez.

Die Freude über die weißen Gefangenen war so groß, daßman eine Zeitlang den jungen Indianer, der finster und unbe-weglich dastand, ganz vergaß. Abseits von den Anderen, ver-schmähte er es, seine Feinde nur anznsehen, und in dieser regungs-losen und würdigen Stellung schien er erfroren oder zu Steingeworden. Nach einiger Zeit zog aber auch er die Aufmerksam-keit der Tetons aus sich. Jetzt erst erfuhr der Wildsteller ansdem Triumphgeschrei und dem lauten, lange währenden Jubel,der zugleich ans hundert Kehlen herausströmte, und der mit einemfürchterlichen Namen die Luft erfüllte, daß sein junger Freundkein Anderer war, als der hochbcrühmte und bis dahin unbesiegteKrieger, der mächtige Hart-Herz.