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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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die ganze Gesellschaft sinnend im Grase, bis auch das Denkver-mögen schwächer wurde, und der Schlaf Einen nach dem Andernüberkam.

Das allertiefste Schweigen herrschte während mehrerer Stun-den, als das scharfe Gehör des Wildstellers und des Pawneeplötzlich einen leisen Schrei des Entsetzens ans Jnez' Munde ver-nahm. Aufspringend, wie Leute, die einen Kampf um's Lebenbeginnen wollen, fanden sie die weite Ebene, mit ihre» An- undAbhöhen, den kleinen Hügel und die Gesträuche ringsum alle zu-sammen in eine blendend weiße Schneedecke eingehüllt.

Der Himmel stehe euch Allen bei!" rief der Alte, unruhigumhcrblickend.Jetzt, Pawnee, weiß ich, weßhalb du so genaudie Wolken studirtest; aber es ist zu spät; jetzt ist es zu spät!Ein Eichkätzchen würde auf dieser leichten Decke seine Spur zu-rückläffen. Ha, da kommen die Teufels, so wahr ich lebe! Nie-der Alle, nieder! Freilich habt ihr wenig Hoffnung; aber was ihrnoch habt, muß nicht unnütz.fortgeschlendert werden."

Alle lagen augenblicklich wieder versteckt, obgleich mancherängstlich verstohlene Blick durch die Grasspitzen hinaus auf dieBewegungen der Feinde gerichtet wurde. Ungefähr in der Ent-fernung einer halben Meile sah man die Tetonbande in weitemKreise reiten, der immer enger gezogen wurde, und mehr und mehrdem Orte sich näherte, wo die Flüchtlinge lagen. Es mar ebennicht schwierig, den Grund dieser ahnungsvollen Bewegung zuentziffern. Der Schnee war so zeitig gefallen, daß sie nichtzweifeln konnten, die, welche sie suchten, müßten innerhalbihres Bereiches sich befinden, und jetzt waren sie mit der uner-müdlichen Ansdauer und Geduld indianischer Krieger beschäftigt,die gewissen Gränzen des Verstecks enger und enger zu um-schließen.

Jede Minute vergrößerte die Gefahr der Flüchtlinge. Paulund Middleton legten bedächtig ihre Flinten bereit, und als

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