Thäler am Missisippi, »nd unter der Last seiner Körner und Früchteseufzte; daß aber seitdem ein schweres Verhängnis; es betroffenhat, und es jetzt mehr durch seine Unfruchtbarkeit, als durch andereausgezeichnete Eigenschaften bemerkenswerth ist."
„Das ist wahr: aber Aegypten und selbst ein großer Theilvon Afrika stellt uns noch schlagendere Beweise dieser Erschöpfungder Natur ans."
„Sagt mir doch," unterbrach der alte Jäger, „ist es eine aus-gemachte Wahrheit, daß es im Lande dev Pharaonen Gebäude vonMenschenhänden gibt, welche in ihrer Höhe und stn ihrem Um-fang natürlichen Erdhügeln gleichen?"
„Dieß ist eben so wahr, als daß der Klasse Animal Illammslia,kenus Itoma, von der Natur die Schneidezähne nie vorenthaltenworden sind."
„Sonderbar! wunderbar! und ein Beweis, wie groß Der seinmuß, dessen schwache, armselige Geschöpfe solche Werke Hervor-bringen können! Wie viele Menschen sind aber nicht dazu erfor-dert worden, einen solchen Ban anznlegen und zu vollenden; Men-schen, zugleich mit Kraft und Geist begabt! Bringt das Landnoch immer dergleichen hervor?"
„Nichts weniger. Das Land liegt größtentheils wüste, unddurchströmte es nicht ein mächtiger Fluß, ganz Aegypten würdeeine Wüste sein."
„Ja, die Flüsse, die Flüsse! sie sind eine Wohlthat, ein Segenfür den Landbaner. Man sehe nur die Strecken von den Rocky-Mountains bis zum Missisippi. Erklärt mir aber einmal dieseWechsel ans der Oberfläche der Erde, diesen Verfall der Völker,ihr Gelehrten und Männer der Schulen und hohen Schulen!"
„Man schreibt sie moralischen Ur."
„Ganz recht, moralischen Ursachen zu, das heißt, dem, wasdie Menschen ihre moralischen Handlungen nennen, ihrer Schlech-tigkeit, ihrem Stolze und vor Allem ihrem Zerstörungstriebe!