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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
340
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einem Gegner eingestrenten hohen Worte, dennoch den Fadenseiner Rede »nd seiner Ideen richtig aufgefaßt hatte.

Eine Demonstration meines Problems, daß die Natur eine soungeheure Strecke nicht geschaffen hat, damit sie so viele Jahr-tausende hindurch unbewohnt bliebe. Dieses ist einzig und alleinder moralische Gesichtspunkt, die Moral des Gegenstandes; dennwas den genauen geologischen betrifft, so . . .

Kommt Ihr schon wieder mit Eurer Moral angestiegen?"rief der alte Mann.Bleibt mir damit vom Leibe; ich habe mehrals zuviel davon. Eure Moral ist in meinen Augen nichts anders,als der Stolz der Thor heit. Ich bin zwar wenig in denFabeln deß, was Ihr die ,alte Welt' nennt, bewandert, weil ichden größten Theil meines Lebens darauf verwandt habe, derNatur in die Angen zu schauen, und über das nachzndenken, wasich in ihr aufgefunden und gesehen, nicht, was ich von anderen,auf dem Wege der Tradition, gehört habe; doch habe ich nie meineOhren vor den Worten des guten Buchs* *) verschlossen, und man-chen langen Winterabend in den Wigwams der Delawaren damitzugebracht, auf die Vorträge der guten mährischen Bruder zu hor-chen, wenn sie das Volk von Lenape von der älteren Geschichteund der ältern Zeit des Landes unterhielten. Es war mir eineWonne und eine Erholung, nach einer beschwerlichen Jagd denweisen Reden zuznhören. Großes Vergnügen fand ich daran, undwie oft besprach ich mich nicht über die abgehandeltcn Gegenständemit der großen Schlange der Delawaren **), in den friedlichenStunden unserer Nachtwachen im Walde, mochten wir nun einemTrupp Mingo's oder einem Damhirsch von Jork auf der Spursein. Ich erinnere mich, ab und zu gehört zu haben, daß dasgesegnete Land***) ehemals eben so fruchtbar gewesen, als die

'1 Bibel.

*) Mit dem Mohikan Chingachgook.

Am Ohio.