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deiner ganzen Habe, deines Weibes und deiner Kinder beraubenwollen! Jetzt, mein guter, lieber Mann, zeige, wer du bist, undwas du vermagst!"
Ein fernes Geschrei ließ sich in der Richtung hören, von wan-nen die Familie des Squatters erwartet wurde, und gab derweiblichen Besatzung die Gewißheit des baldigen Entsatzes. Estherbeantwortete den Zuruf mit einem gellenden Schrei, und bog sichzugleich, den Freunden ihre Gestalt bemerkbar zu machen, und imSelbstvergessen der Freude, über die äußerste Felsenspitze weg, sodaß sie allen Sioux unten sichtbar wurde. Damit nicht zufrieden,daß sie ihre Person in augenscheinliche Gefahr brachte, druckte siezugleich den nahen Triumph mit ausgestrecktcn, znsammenschlagendenArmen ans, als plötzlich Mahtoree's dunkler Koloß zwischen demFeuer und ihr hervorschoß, sic ergriff, und ihr die Arme hintenzusammenschnürte. Die Gestalten dreier anderer Krieger glittenquer über die Terrasse hin, eben so vielen nackten Teufeln gleich,welche in den Wolken flattern. Sie rissen die Feuerbrände aus-einander, dämpften die Flamme, und es erfolgte eine Dunkelheit,nicht unähnlich der, wenn die letzten Strahlen der erblassendenSonne von der vorgeschobenen Mondscheibe der Erde entzogenwerden. Jetzt erhoben die Wilden ein Siegsgeschrei, auf welchesein lautes Geschrei Hektors erfolgte.
Im selben Augenblick war auch schon der Wildsteller zwischenPaul und Middleton, und griff zugleich nach beiden Zügeln, umder Ungeduld der Reiter zu wehren.
„Sachte, sachte!" flüsterte er. „Für eine Minute sind ihreAngen wunderbar geschlossen, als hätte der Herr sie mit Blind-heit geschlagen, aber ihre Ohren sind offen. Sachte, sachte!Fünfzig Ruthen lang sachte geritten, wenigstens nur Schritt!"
Die folgenden fünf Minuten schienen Allen, nur nicht demJäger, eine Ewigkeit. Inzwischen schien es ihnen, als ob dasDunkel sich verzöge, und es erfolgte eine Helle, wie am vollen