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Fassung wich der plötzlichen Ueberraschnng, wie ein Blitz die mit-ternächtliche Wolke zertheilt.
„Der Dahcotah weiß," fuhr der alte Schlankopf fort, „daßmeine Zunge nicht gespalten ist; mache mein Bruder seine Angenmir weit ans, und er wird einen sehr großen Arzt erblicken."
Das wenige Licht des Himmels war nicht erforderlich, demWilden die Züge einer so außerordentlichen Gestalt wieder in Er-innerung zu bringen. Den Doktor Battius, seinen An- und Auf-zug, sein seltsames Kostüm, hatte gleich Jeder im ersten Augen-blick weg. Der Krieger hatte es nicht nur mit seiner Bande,sondern mit allen Indianern gemein, ohne im Aenßern die geringsteNeugierde zu verrathen, kein Unterscheidungszeichen, keinen Cha-raktcrzng eines Fremden, wodurch sich Etwas näher bezeichnenließ, sich entgehen zu lassen. Er hatte das Wesen, den Wuchs,die Tracht, die Züge, die Farbe der Augen und des Haars allerLang-Messer, welche diesen Abend zu den Sioux gekommen waren,so genau anfgefaßt, daß er schon das Nachgrübcln der Ursachedamit verband, welche wohl das Zusammentreffen der so verschie-denartigen Fremden unter sich, und ihr tiefes Eindringen in denAufenthalt der rothen Bewohner dieser Wildnisse veranlaßt habenkonnte. Sckon hatte er die physischen Kräfte und Eigenschaftender Reisenden abgewogen, und ihre körperlichen Fähigkeiten mitihren muthmaßlichen Absichten verglichen. Krieger wären es nicht(dachte er), denn die Lang-Messer ließen, wie die Sioux, ihreWeiber in den Dörfern zurück, wenn sie auf den Kricgspfad ans-gingcn. Eben diesen Einwnrf machte er sich, sobald er sie fürJäger hätte halten mögen; und selbst als Händler konnte er sichihre Zusammensetzung nicht erklären. Hiemit waren alle Verhält-nisse erschöpft, welche die Weißen bis in die Dörfer der Rothenbringen konnten. Er hatte von einem großen Verein, von einerVersammlung, einer Zusammenkunft gehört, wo die Menahashahoder Lang-Messer der Freistaaten mit den Washfheomantiqua oder