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ist ein besser Wort, als jene. Man spricht davon in den Nieder-lassungen, nnd bringt es an der Gränze zn Stande." Sich hier-auf in der Landessprache an einen finstern Krieger wendend, undzugleich mit dem Ellenbogen nach dem Doktor nnd dem beschei-denen Lsinus hinwinkend, sagte er:
„Kennt mein Bruder das Thier, welches das Bleich-Gesichtreitet?"
Der Teton sah eine Minute ans den Esel, verschmähte es aber,auf irgend eine Weise nur den kleinsten Theil der Verwunderung,welche der Anblick des seltenen Thieres in ihm nnd seinen Ge-fährten erregt hatte, lautbar werden zn lassen. Dem Jäger aberwar es wohl bewnfit, daß Esel und Maulthiere zwar in denzunächst nach Mexiko gelegenen Stämmen anfingen einheimisch znwerden, aber so weit nördlich, als die La Platte fließt, höchstselten gesehen wurden. Er zog ans diesem Umstande sowohl, alsaus dem Bestreben des Wilden, ein Befremden zn verheimlichen,welches das feine Auge des Alten dennoch deutlich in dessen an-scheinend gleichgültigen Zügen las, den besten Vortheil, und trafseine Maßregeln darnach.
„Hält mein Bruder den Reiter dort für einen Krieger derBleich-Gesichter?" fragte er, als er glaubte, der Sioux habegehörig Zeit gehabt, die friedfertigen Züge des Naturforscherszu betrachten.
Beim schwachen Sternenlicht wurde der verächtliche Blick,womit der Teton die Frage beantwortete, wie eine aufffackerndeFlamme sichtbar. Er rief aus:
„Ist der Dahcotah ein Narr?"
„Die Dahcotahs sind eine weise Nation. Ihre Angen sindnie geschlossen; um so mehr nimmt es mich Wunder, daß sie dengrößten Medicns der Lang-Meffer nicht aufgefunden haben."
„Wagh!" — brach der Wilde ans; denn länger konnte sichsein Erstaunen nicht halten, und seine ganze mühsam erzwungene