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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Mahtoree schielte nach dem Dickicht, als mochte er denken,die Sache sei nicht unmöglich. Er zeigte auf die Stelle hin, undbefahl seinen jungen Leuten, das Gebüsch näher zu untersuchen;zugleich sandte er ihnen einen Warnungsblickzu, nebst einem ern-sten Rückblick auf den alten Jäger, der ihnen andenten sollte: siemöchten auf ihrer Hut sein, und an Verrath denken. Drei oder vierhalb nackte Jünglinge mit feurigen Augen, trieben ihre Pferde an,und flogen im Augenblick davon, dem Worte und Zeichen zu ge-horchen. Der alte Mann zitterte, als er die Bewegung sah, undan Pauls vorschnellen Mnth und seine Unbesonnenheit dachte. DieTetous ritten ein paar Mal um die Stelle, mit jedem Kreise näherherankommend, und kehrten dann wieder zum Häuptling mit demBescheid zurück: das Gehölz schiene leer zu sein. So sehr aberauch der Wildsteller die Augen Mahtoree's bewachte, ob er nichtetwa in ihnen eine geheime Bewegung entdecken könnte, um, womöglich dessen Verdacht zu errathen, um demselben eine günstigeRichtung zu geben, so ließ sich doch von ihm bei aller Kenntniß, dieer von der angenommenen Kaltblütigkeit der Indianer hatte, auchnicht die geringste Spur auffinden, die ihm hätte entdecken können,in wie fern der Häuptling seinem Berichte Glauben schenkte oderMißtrauen gegen ihn hegte. Anstatt sich seinen Späherblicken bloßzu geben, begnügte Jener sich, freundlich mit seinem Pferde zusprechen, winkte dann einem Knaben, es beim Zügel oder viel-mehr Halfter zu fassen, stieg ab, nahm den Wildsteller beimArme und führte ihn ein wenig vom übrigen Trupp abwärts.

Ist mein Bruder ein Krieger gewesen?" fragte der verschla-gene Teton in einem Tone, welchen er vertraulich zu machen be-müht war.

Gibt es nicht Blätter auf den Bäumen in der Jahreszeit derFrüchte?" war die Antwort.Geh', die Dahcotahs haben nicht soviele lebende Krieger gesehen, als ich in ihrem Blute liegende.