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Wozu aber eine leidige Rückerinnernng," setzte er auf englisch hinzu,„wenn die Glieder steif und die Augen schwach werden!"
Der Häuptling sah ihn eine Weile mit strengem Blick an, alshabe er Lust, ihn als Prahler Lugen zu strafen; als er aber demAlten in's ruhige Auge sah, und in seinem Gesicht den festen Be-weis der Wahrheit des Gesagten las, faßte er die Hand des Greisesund legte sie sich auf sei» Haupt, als zum Beweise der Ehrfurcht,welche er für Alter und Erfahrung hegte.
„Warum schlagen denn," fuhr er fort, „die Lang-Messer ihrenrothen Brüdern vor, den Tomahawk zu vergraben, wenn ihreeigenen jungen Leute nicht vergessen können, daß sie tapfer sind,und sich einander mit blutigen Händen anfallen?"
„Mein Volk," sagte der Alte, „ist zahlreicher als die Büffel inden Prairien und die Tauben in der Luft. Ihrer Zwiste sindviele; und doch sind ihrer eigentlichen Krieger nur wenig. Niemandgeht hinaus auf den Kriegspfad, als wer die Gabe und den Be-ruf des Mnthes in sich fühlt; daher kommt's, daß die eigentlichenKrieger so vielen Schlachten beiwohnen."
„So ist es nicht," erwiederte Mahtoree, sich ein ironischesLächeln erlaubend, ihm aber zugleich das Bittere des Widerspruchsund des Hohns benehmend, weil er die Jahre und Dienste einesso ergrauten Kriegers ehren wollte. „So ist es nicht; mein Vaterist im Jrrthnm. Die Lang-Messer sind klug, und sind Männer;sie möchten gern Alle Krieger sein. Sie möchten gern die Roth-häntc zum Ansgraben der Baumwnrzeln und zum Dreschen ihresKornes gebrauchen. Aber ein Dahcotah ist nicht geboren, um zuleben wie ein Weib; er muß die Pawnee's und die Omahaw's indie Flucht schlagen, oder er verliert den Namen seiner Väter."
„Der Herr des Lebens schaut mit offenen Augen auf seineKinder herab, welche in der Schlacht für Recht und Gerechtigkeitfallen; aber er ist blind, und seine Ohren sind verschlossen vor